Garhwal - Kumaon-Rundreise

Delhi - Haridwar - Uttarkashi - Gangotri - Rudraprayag - Badrinath - Joshimath - Ranikhet - Almora

Highlights

* Vierzehn-Tage-Busrundreise von/bis Delhi
* inmitten unbeschreiblich schöner Berge im Indischen Himalaya
* ein Land voller Pilger, Schreine, Tempel
* dramatische Hochgebirgs-Szenerien im Garhwal
* Kumaon mit seinen sanften Hügelketten
* am Ende der Corbett-Nationalpark mit Safariprogramm

* eine Sommertour nach Indien, mit angenehmen Temperaturen in den Höhenlagen

Im nördlichen indischen Staat Uttarakhand befinden sich zwei Regionen des Hoch-Himalaya, die bei Kennern zu den landschaftsschönsten des höchsten Gebirges unserer Erde zählen. Garhwal ist für die Hindus das Land der Götter, Dhev-bumi, voller Legenden, Mythen, Religiosität und Geschichte. Hier entspringen die beiden heiligen Flüsse Ganges und Yamuna. Eine einzigartige dramatische Landschaft mit Schluchten, Wasserfällen, tiefen Tälern, Glazial-Seen, während des Monsuns voller Blütenpracht. Einige der heiligsten Pilgerziele finden sich in diesen Bergen, Gangotri und Badrinath werden wir selber aufsuchen, da sie auf der Straße erreichbar sind, andere wie z.B. Kedarnath und Yamunotri erreicht man nur in mehreren Wandertagen zu Fuß. Kumaon ist von der Fläche her sogar noch kleiner als Garhwal, an das es östlich grenzt. Hier begeistern vor allem die Hügelreihen, die sich als Vorboten des Himalaya stufenweise aufbauen. Nainital und Almora sind wahre Kultnamen gerade im sommerlich-heißen Indien, als "Hill Stations" von unübertroffener Reputation. Für Nehru war Ranikhet von einzigartiger Schönheit. In der Hügelkette der Siwaliks auch das Corbett Tiger Reservat, dessen Besuch den Abschluss unserer Rundreise bildet.

Reiseverlauf

1. Tag: SO Hinflug

Am frühen Nachmittag Abflug von Frankfurt, Linienflug nonstop nach Delhi.

2. Tag: MO Delhi - Haridwar FA

Frühmorgens Ankunft in Delhi. Transfer zum Hotel in Flughafen-Nähe. Vorm. Abfahrt nach Haridwar (185 km), wo der Ganges die Himalaya-Berge verlässt und in die Ebene fließt. Am Nachm. Rundgang entlang der Ghats mit zahlreichen Ashrams und Tempeln. Abends am Gangesufer Erlebnis der Gebetszeremonie "Ganga Aarti".

3. Tag: DI Haridwar (Rishikesh) FA

Ausflug nach Rishikesh (40 km). Ein ausgedehnter Rundgang, Besuch von Meditationszentren, Yoga-Ashrams des Lakshman- und des Ram-Bezirks. Als "Yoga-Weltkapitale" überrascht Rishikesh durch seine Ruhe, insbesondere wenn man flussabwärts das Stadtzentrum verlässt.

4. Tag: MI Uttarkashi FA

Von der moderaten Höhe Haridwars (335 m) Auffahrt in die Berge. Unsere Straße folgt dem Flusslauf des Ganges und dann des Bhagirathi nach Uttarkashi (148 km, 1.138 m) das wir nachmittags erreichen. In schöner Tallage, ein Anlaufpunkt für Pilger, mit dem Vishwanatha-Tempel.

5. Tag: DO Uttarkashi (Gangotri) FA

Tagesausflug nach Gangotri, für die 90 km hinauf auf 3.140 m benötigen wir 5 Fahrstunden. Ein Himalaya-Dorf, Ausgangspunkt für Pilgertouren (nur zu Fuß möglich, in 3 Tagen hin und zurück) zur Ganges-Quelle. Einzigartig bei guter Sicht der Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Sudarshan (6.151 m). Besuch des Ganga-Tempels. Rückfahrt so rechtzeitig, dass wir die steile Abfahrt noch bei Tageslicht schaffen.

6. Tag: FR Rudraprayag FA

Unsere Fahrt wieder am Bhagirathi entlang bis zum Zusammenfluss mit dem Alaknanda, dem wir flussaufwärts bis Rudraprayag folgen (167 km, 790 m).

7. Tag: SA Badrinath FA

Den Alaknanda flussaufwärts - nach seiner Vereinigung mit dem Bhagirathi wird er zum Ganges - auf gewundener Straße über Joshimath und Govindghat, gelangen wir nach Badrinath (136 km, 3.122 m), am Ufer des Alaknanda, wichtigstes Hindu-Pilgerziel im Himalaya. Bei guter Sicht herrlicher Blick auf den Nilkantha (6.769 m), den "leuchtenden Gipfel". Besichtig. des Tempels, der heißen Quellen und der Bothia-Siedlung Mana, nur 30 km von der Grenze nach Tibet entfernt.

8. Tag: SO Joshimat FA

Rückfahrt bis Joshimath (46 km), entlang dem Alaknanda - es gibt ja nur diese "Stichstraßen" in die Himalaya-Berge, die wegen der Höhen und Gletscher leider keine Verbindung aufweisen, die eine Rundreise ermöglicht hätten. Nach Ank. Rundgang durch Joshimath (1845 m), ebenfalls ein wichtiges Pilgerzentrum, mit Bes. des Narsimha-Tempels. Übern. im komfortablen Camp mit mannshohen Zelten.

9. Tag: MO Ranikhet FA

Dem Pindar-Fluss abwärts folgend, gelangen wir nach Kumaon, unterhalb des Nanda Devi (7.817 m), oft als schönster Berg der Erde gepriesen. Unterwegs bei gutem Wetter schöne Ausblicke auf die ganze Bergfront des Hoch-Himalaya - vom Trisul (7.120 m) über den Nanda Devi bis zum Panchuli (6.904 m). Am Nachm. Ankunft in Ranikhet (208 km), auch hier einzigartiger Blick auf die Berge. Besuch des Shakti-Tempels von Jhula Devi.

10. Tag: DI Almora - Nainital FA

Über Almora (1.650 m), der dritte gepriesene "Ausguck" auf die Himalaya-Berge, einst die Königsstadt der Rajas von Kumaon, kurze Besichtigung (Tempel, Basar). Fahrt nach Nainital (119 km, 1.938 m). Einzigartig auch hier die Lage und die Seen.

11. Tag: MI Corbett Nationalpark FA

Vom Zweitausender-Bereich fahren wir hinab in die Abhänge der Siwaliks, zum Corbett Tiger Reservat, auf einer Höhe von 400 bis 1.100 m. Der erste Nationalpark Indiens (1936) schützt heute noch etwa hundert der letzten Bengalischen Königstiger. Jim Corbett, der diesem Park den Namen gab, ist durch sein Buch "Die Menschenfresser von Kumaon" berühmt geworden.

12. Tag: DO Corbett Nationalpark FA

Zwei Safaris im Nationalpark, in dem 1973 das "Project Tiger" von der indischen Regierung und dem WWF gegründet wurde. Sollten wir keinen Tiger sehen, so werden uns vielleicht andere Großtiere, Wildelefanten, verschied. Affenarten, Hirsche, Leoparden etc. beglücken.

13. Tag: FR Rückfahrt nach Delhi F

Vorm. noch eine Frühsafari. Dann Rückfahrt nach Delhi (271 km), wo wir am Spätnachm. ankommen. Tageszimmer in einem Hotel in Flughafen-Nähe.

14. Tag: SA Rückflug - Ankunft

Frühmorgens Abflug von Delhi, wiederum nonstop nach Frankfurt. Ankunft morgens.

Generelle Hinweise

Charakteristik / Komfort:

Wir sind im Minibus unterwegs, auf schmalen und oft sehr steilen und kurvenreichen Straßen. Eine reine Fahr-Tour, es sind bei dieser Tour keine mehrstündigen oder gar mehrtägigen Wanderteile einbezogen, allerdings bewegen wir uns in Höhen von teilweise über 3.000 m.

Keine Expedition, kein Trekking. Aber dennoch keine wirklich bequeme Tour. Die Distanzen, nach Kilometern bescheiden, aber vom Gelände her spannend und daher von einiger Anspannung. Die Hotels einfach und voller indischer Atmosphäre. Sicherlich keine Probleme für Indien-Kenner und -Liebhaber, und wahrscheinlich werden nur solche sich für ein - in vieler Hinsicht - so esoterisches Ziel entscheiden.

Impfungen:

nicht vorgeschrieben

Hinweis zur Gruppengröße:

Bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl besteht die Möglichkeit, die Reise gegen Aufpreis in einer Kleingruppe durchzuführen; alternativ behalten wir uns den Rücktritt vom Reisevertrag bis spätestens 14 Tage vor Reisebeginn vor, worüber wir Sie unverzüglich informieren. Bereits erfolgte Zahlungen erstatten wir Ihnen dann unverzüglich zurück.

Zusätzliche LeistungenPreis in €
innerdeutsche Anschlussflüge:€ 70,-
innerdt. Bahnanreise (Rail&Fly):€ 86,-

BUCHEN / VORMERKEN

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