Indien - Die Bergwelt Ladakhs: Dem Himmel so nah!

Ein Himalayatraum wird wahr! Vor dem Hintergrund der schneebedeckten Achttausender erleben wir Jahrhunderte alte Bergklöster und blau schimmernde Hochgebirgsseen. Schöne Wanderungen führen an reißenden Gebirgsbächen und stillen Seeufern entlang und hinauf zu den schönsten Klosterburgen Ladakhs: Hemis, Alchi und Lamayuru – buddhistische Klosterarchitektur in höchster Vollendung. Neugierige Mönche begegnen uns in Tempeln und Lehrstuben. Alte Bauersfrauen tragen noch den traditionellen Perak, ein schwerer Kopfschmuck reich mit Türkisen und Korallen besetzt. Allmorgendlich ertönen die Hörner und Trommeln zum Morgengebet und vermischen sich langsam mit dem fröhlichen Lachen und Schwatzen der Novizen. Zu Gast bei den Ladakhis im Dorf kochen und sitzen wir gemeinsam in der traditionellen Küche um die Feuerstelle und probieren den für europäische Gaumen etwas gewöhnungsbedürftigen Yakbuttertee, das heimische Biergebräu „Chang“ und frische Speisen verfeinert mit Aprikosen, Äpfeln und Nüssen. Gemeinsam mit einem Mönch verbringen wir einen ganzen Tag in den Klöstern um Leh – und der beginnt früh! Schon vor Sonnenaufgang startet die morgendliche Meditation im Kloster Tikse sowie erste Rituale und Zeremonien in der Versammlungshalle. Der Besuch bei einem Laien-Orakel sowie eine Einführung in die tibetische Medizin und in die uralte Vipassana-Meditation bieten vielfältige Einblicke in die indische Kultur. Die Hauptstadt Delhi, der Goldene Tempel der Sikhs in Amritsar und Dharamsala, die schöne Bergstadt der Exil-Tibeter, sind weitere Reisestationen.

Reiseverlauf

3. Reisetag: Delhi – Amritsar / Zugfahrt zum Goldenen Tempel der Sikhs!

Am Morgen geht es per Zug nach Amritsar im Punjab – Kontakt zu den Sitznachbarn und zahlreichen Tee- und Snackhändlern inklusive! Am Nachmittag erstrahlt der berühmtesten Sikhtempel vor unseren Augen: Die gleißend-weiße Marmorarchitektur umfasst den heiligen Teich mit dem funkelnden Goldenen Tempel. Hier knien gläubige Sikhs mit langen Bärten, stahlblauen Turbanen und ihrem traditionellen Dolch zum Gebet nieder. Im bedeutendsten Heiligtum der aufgeschlossenen Sikhs ruht tagsüber das verehrte Glaubensbuch. Allabendlich wird es in andächtiger Zeremonie in seinem Gemach zur Ruhe gebettet. Wer mag, kann heute an dieser Zeremonie teilnehmen. Übernachtung im Hotel in Amritsar (F/-/-).

4. Reisetag: Von Amritsar nach Dharamsala: tibetische Kultur erwartet uns!

Wir verlassen den Punjab mit seinen bunten Märkten und fahren mit dem Bus an die Ausläufer des Himalayas – in die Stadt Dharamsala. Hier hat sich nach der Vertreibung der Tibeter durch die Chinesen im Jahre 1959 das Zentrum Tibets im Exil entwickelt. Seine Heiligkeit der Dalai Lama und Tausende von Tibetern bauten um den Exilsitz der tibetischen Regierung aus eigener Kraft und mit internationaler Hilfe ein kleines, traditionell tibetisch organisiertes Gemeinwesen auf. Ungefähr 19.000 Tibeter leben heute in Dharamsala. Die tibetische Tradition wird in vielen kulturellen Einrichtungen und in den neu aufgebauten Klöstern gepflegt und erhalten. Nach Ankunft in Dharamsala besuchen wir dasNorbulingka-Institut undkönnen uns in der kühlen Frische des 1.800 m hohen, buddhistisch-geprägten Ortes ausruhen und bei einem ersten individuellen Rundgang die schönen Ausblicke auf die Bergwelt genießen. Übernachtung im Hotel in Dharamsala. (F/-/-)

5. Reisetag: Dharamsala / Besichtigungen im tibetischen Exilsitz

Wir besuchen den Markt der freundlichen Tibeter, die St. John's Church und den Tempel S. H. des Dalai Lama inmitten blühender Natur. Viel Zeit bleibt für eigene Begegnungen in den stimmungsvollen Gassen von Mcleod Ganj. Später besuchen wir das Tibetische Medical & Astro Institut sowie eine Frauenorganisation und das Tibetische Kinderdorf. Übernachtung im Hotel. (F/-/-)

6. Reisetag: Auf in die Berge von Dharamsala nach Manali

Unsere abenteuerliche Überlandfahrt in den Himalaya beginnt. Wo immer es uns gefällt, halten wir am Wegesrand – in einem der kleinen Dörfer an einer Teestube oder am Fluss, um den Blick durch das Tal auf die schneebedeckten Gipfel zu genießen. Auf ruckeliger Piste erreichen wir am Ende des Kulutals die Bergstadt Manali. Übernachtung im Hotel in Manali. (F/M/A)

7. Reisetag: Manali: Apfelbaumplantagen, Tempel & Marktbesuch

Heute lernen wir das idyllische Manali und die Umgebung kennen. In der Bergwelt zeigt sich Indien von einer ganz anderen Seite: duftende Apfelbaumplantagen, glasklare Gebirgsflüsse, aber auch typische Märkte und der kleine Hadimba-Tempel. Wir wandern durch Apfelhaine und kosten von dem erfrischenden Saft. Übernachtung im Hotel in Manali. (F/M/A)

10. Reisetag: Sarchu – Karzok am Tso Moriri

Früh am Morgen geht es weiter! Über drei gewaltige Passhöhen, der Lachulang-Pass liegt auf 5.065 Metern, führt die Hochgebirgsstrecke. Ein Teilstück geht vorbei an Schwefelfeldern bei Puga Sumdoo und über schwindelerregende Haarnadelkurven. Wir erreichen Karzok am Tso Moriri, wo wir im Zeltcamp übernachten. Beinahe magisch kontrastiert das tiefe Blau des Wassers mit den Salzablagerungen und den schneebedeckten Gipfeln und lädt zu einem Erkundungsmarsch ein. (F/M/A)

11. Reisetag: Nomadenbegegnung am magisch leuchtenden Tso Moriri

Einen ganzen Tag verbringen wir am großen Tso Moriri – einem der schönsten Hochgebirgs-Seen der Welt! Zu Fuß erkunden wir die wilde Landschaft, Lebensraum von zahlreichen Vogelarten wie Schwarzhalskranichen und Gänsen sowie von Rotfüchsen, seltenen Schneeleoparden und wilden Eseln, den sogenannten Kyaungs. Der langgestreckte, blaufunkelnde See erstreckt sich zwischen den schneebedeckten Bergen auf ca. 4.500 Höhenmetern. Am Morgen wollen wir versuchen einen Nomaden-Stamm zu treffen und ein gemeinsames Mittagessen zu genießen. Seit Jahrhunderten ziehen die Hirten mit ihren Tieren durch die Berge und handeln mit Salz. In Karzok entdecken wir auch das alte Kloster. Die kleine Gompa wird oft in stiller Gläubigkeit von Pilgern umrundet. Übernachtung im Camp. (F/M/A)

12. Reisetag: Überlandfahrt von Karzok nach Leh

Auf schöner Strecke entlang des Indusflusses flankiert durch die verschneiten Bergketten erreichen wir Leh, die malerische Hauptstadt der Region. Am Abend können wir schon durch die Straßen der Altstadt bummeln. Die freundlichen Ladakhis begrüßen uns mit ihrem singenden „Julee“! Übernachtung im Hotel in Leh. (F/M/A)

13. Reisetag: Leh: Buddhistischen Alltag, tibetische Medizin & Klosterbesuch

In Lehs sonniger Atmosphäre erholen wir uns von der erlebnisreichen Tour. Unser Tag steht ganz im Zeichen des Buddhismus! Ein Mönch wird sich uns für den heutigen Tag anschließen. Wer mag, begibt sich früh am Morgen noch vor Sonnenaufgang ins Kloster Thikse. Hier erwartet uns morgendliches Gebet und Meditation der Mönche. Mit lauten Hörnern wird der neue Tag begrüßt! Ein leicht säuerlicher Yakbutter-Tee soll Kräfte wecken, während wir dem Naturschauspiel der aufgehenden Sonne hinter den Himalaya-Gipfeln beiwohnen. Nach dem Frühstück erleben wir eine interessante Einführung durch einen ortsansässigen Arzt in die traditionelle Heilkunst der tibetischen Medizin. Die naturheilkundlichen Kenntnisse werden hier seit Jahrhunderten überliefert und praktiziert. Anschließend steht der Besuch eines der bedeutendsten Klöster in Ladakh auf dem Besichtigungsprogramm: Die Hemis Gompa, 45 km von Leh in einem Seitental gelegen, ist mit 500 Mönchen das größte und reichste Kloster Ladakhs und wurde 1638 gegründet. Unser begleitenden Mönch wird uns unterwegs Einiges aus seinem Alltag berichten. In der Klosterschule begegnen wir den kleinen Mönchsschülern und verbringen etwas Zeit mit ihnen. Wenn noch Zeit bleibt, besuchen wir den Stok Palast, frühere Residenz der königlichen Familie Ladakhs. Der letzte König verstarb erst 1974. Beim Reisetermin zum Hemis-Festival tauchen wir hier in die Festlichkeiten im Kloster ein. Übernachtung im Hotel in Leh. (F/M/A)

14. Reisetag: Klosterbesuch, Orakelzeremonie & Dorferlerbnis Tingmosgam

Heute wollen wir das typische Leben im Hochland kennenlernen. Zunächst besuchen wir das Dorf Saboo und wohnen einer der ungewöhnlichen Orakel-Zeremonien bei. Wer sich traut, hat nach der Performance die Gelegenheit, das Laien-Orakel persönlich zu befragen! Dann besuchen wir Alchi. Der Tempelkomplex liegt inmitten des Dorfes. Das 1000 Jahre alte Kloster von Alchi ist für seine reichen Wandmalereien und Holzschnitzereien berühmt, welche die vergangene Kultur des Königreiches von Kaschmir widerspiegeln. Es zählt zu den sehenswertesten Klosteranlagen der Region. Im Anschluss genießen wir die Gastfreundschaft der Ladakhis im Dorf Tingmosgam. Das Tal ist reich an frischen Naturschätzen: Aprikosen, Äpfel und Nüsse gedeihen in den Gärten unterhalb der alten Burgruine und bereichern den lokalen Speiseplan. Es wird uns munden! Übernachtet wird im einfachen Dorfhotel. (F/M/A)

15. Reisetag: Tageswanderung zum Hemis Shukpachan & Meditationshöhlen

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg nach Ang. Dies ist der Ausgangspunkt für die Wanderung zum Hemis Shukpathan. Sie dauert etwa 3,5 Stunden. Unterwegs sehen wir auch die Meditationshöhle in Dakmar (Red Rock) und besuchen den Hemis Shukpachan-Tempel. Per Fahrzeug geht es zurück nach Tingmosgam. Am Abend besuchen wir eine lokale Küche der gastfreundlichen Dorfbewohner. Der Küchenraum ist der Stolz eines jeden Ladakhi-Hauses und die einzige Feuerstelle, um die herum das Küchengerät prachtvoll arrangiert wird. Auf niedrigen Sitzen kosten wir vom hausgemachten Buttertee und dem selbstgebrauten Chang – ein köstliches Bier nach geheimen Familienrezept! Übernachtung in Tingmosgam. (F/M/A)

16. Reisetag: Trekkingtour zum Kloster Manguo – Ulleytokpo

Früh am Morgen erhalten wir eine kleine Einführung in die Vipassana-Meditation. Dies ist eine der ältesten Meditationstechniken Indiens, die übersetzt soviel bedeutet wie "die Dinge zu sehen, wie sie wirklich sind". Entspannt verlassen wir das gastfreundliche Tingmosgam von fröhlichen Julee-Rufen begleitet! Von der kleinen Gyera-Brücke startet unsere Tageswanderung hinauf zum Kloster Manguo. Der Aufstieg hält einige wundervolle Ausblicke in die landschaftlich schöne Manguo-Schlucht bereit. Die Strecke ist für Fahrzeuge nicht befahrbar; so gehört das gleichnamige Dorf (ca. 3.450 m) zu den wohl schönsten Dörfern im Himalaya. Das Kloster stammt ähnlich wie das Kloster Alchi aus dem 11.-12. Jahrhundert und weist einige schöne Malereien auf. Gegründet wurde es von Lotsava Rinchen. Nachdem wir die alte Anlage besichtigt haben, geht es wieder hinunter ins Tal und das Fahrzeug bringt uns nach Ulleyktokpo. Hier übernachten wir in einem Zeltcamp inmitten eines Feldes mit Obstbäumen. (F/M/A)

17. Reisetag: Ulleytokpo – Ausflug nach Lamayuru & zurück nach Leh

Ein kurzer Fußmarsch bringt uns zum Ridzong-Kloster. Versteckt am Ende des steilen Tales beeindruckt der erste Anblick der Klosteranlage am Hang auf 3.450 m Höhe. Ein reicher Kaufmann stiftete sie im 19. Jahrhundert. Im Anschluss unternehmen wir einen Ausflug zu einem weiteren Juwel der Klosterarchitektur: die Tempelanlage von Lamayuru. Die Klostergebäude sind in die bizarren Lehmformationen eines ausgetrockneten Sees eingebettet. Ein unwirklicher Anblick! Der Legende nach entstand das Kloster durch Madhyantaka, einen Schüler Buddhas, der hier den Naturgeistern opferte und den See mit einem Schwerthieb trocken legte. Die mystische Meditationshöhle des berühmten Yogi Naropa, kaum mehr als ein kleiner Spalt im Fels, ist heute im Haupttempel zu besuchen. Der Ruß der Butterlampen, die seit Jahrhunderten entzündet werden, verleiht dem Inneren eine geheimnisvoll dunkle Patina. Ein besonderes Erlebnis ist das Klosterfest, das hier alljährlich stattfindet und dem wir auf unserem Reisetermin zum Lamayuru-Klosterfest beiwohnen dürfen. Zurück in Leh gönnen wir uns eine letzte Nacht im schönen Eco-Resort Lha-Ri-Sa, wo wir die spannenden Eindrücke der vergangenen Wochen noch einmal Revue passieren lassen können. Übernachtung in Leh. (F/M/A)

Generelle Hinweise

Sondertermin zur LAMAYURU FESTIVAL (08.06. - 26.06.2014): Wenig besuchtes Klosterfest in einem der schönsten Klöster des Himalaya! Sondertermin zum HEMIS FESTIVAL (25.06. - 13.07.2014): Einmal im Jahr findet im Kloster Hemis das zweitägige Klosterfestival statt, bei dem im Klosterhof farbenprächtige, religiöse Maskentänze aufgeführt werden. Zahlreiche Pilger aus der gesamten Region reisen zu diesem Fest. Sondertermin zum PHYANG FESTIVAL (12.07. - 30.07.2014): Auch bei diesem Klosterfest im nördlich von Leh gelegenen Phyang-Kloster sind rituelle Maskentänze mit traditionellen Kostümen Ausdruck einer Jahrhunderte alten religiösen Tradition. Sondertermin zum LADAKH-FESTIVAL (22.08. - 09.09.): Alljährlich wird zwei ganze Wochen lang im September in vielen Teilen Ladaks gefeiert! Auf den Straßen finden Umzüge statt, Musik- und Tanzvorführungen prägen dieses farbenfrohe Fest. Wir mischen uns unter die Festivitäten.

Diese abenteuerliche Aktivreise in teilweise extreme Regionen, erfordert viel Engagement seitens der Teilnehmer. Toleranz, Gelassenheit, Flexibilität und Kooperationsbereitschaft auch in schwierigen Situationen sowie die Bereitschaft für einige Tage auch mal auf jeden Komfort zu verzichten, sollten für die Teilnehmer selbstverständlich sein.

Änderungen des Tourverlaufs aufgrund aktueller politischer, klimatischer oder organisatorischer Gegebenheiten bleiben vorbehalten.

Zusätzliche LeistungenPreis in €
75

BUCHEN / VORMERKEN

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