Indien - Ladakh: Trekking zum Mentok Kangri

* 14-tägiges anpruchsvolles Trekking im Changtang, östliches Ladakh
* Besteigung des Mentok Kangri I und II (6.250 m und 6.210 m)
* Akklimatisierungsaufenthalt mit Besichtigungen in Leh
* Zu den türkis leuchtenden Seen: Tso Kar und Tso Morari
* Vom Gipfel des Mentok Kangri Blick auf das Grenzgebiet zu Tibet
* Nomadenleben im Changtang-Gebiet
* Internationale Gruppe und Englisch sprechende Reiseleitung

Im Osten Ladakhs – nahe der Grenze zu Tibet – liegt die eher selten besuchte Hochebene von Changtang. In der sandfarbenen Berg- und Felslandschaft mit ihren schneebedeckten Gipfeln leuchten wunderschöne türkisblaue Seen wie der Tso Kar und der Tso Morari. Nachdem Sie in Leh einige Tage verbracht haben, um sich an die ungewohnte Höhe anzupassen, machen Sie sich auf den Weg ins Herz dieser entlegenen Region. Im Sommer führen die Nomaden ihre Herden hierher, ab und zu lassen sich auch seltenere Tiere wie Wölfe und Wildesel dort blicken. Nach einer Woche Trekking sind Sie gut eingelaufen und von den Pässen eröffnet sich endlich der Blick auf den Lungser Kangri (6.666 m) und den Nachbarberg Chamser Kangri (6.611 m) – die höchsten Gipfel des schneebedeckten Massivs an der Ostseite des Tso Morari. Vom Basislager oberhalb des Sees führt die Route über ein Hochlager an einem langen Tag zum Gipfel. Technisch ist die Besteigung nicht schwierig, dennoch ist es eine Herausforderung für konditionell starke und abenteuerlustige Trekker. Eine wunderschöne Kombination aus Trekking und Gipfelbesteigung im indischen Himalaya!

Reiseverlauf

1. Tag Abflug

Wir buchen Ihnen gern den passenden Flug ab Deutschland nach Delhi.

2. Tag Delhi

Ankunft in Delhi.Treffen der internationalen Gruppe im Hotel in Delhi.Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Sie können ausruhen oder natürlich Besichtigungen machen.

Hotel [MA]

3. Tag Delhi - Leh

Nach dem Frühstück sehr früh am Morgen werden wir zum nationalen Flughafen für den Flug nach Leh gebracht. Der ca. einstündige Flug bietet bei gutem Wetter spektakuläre Blicke auf die 7.000er Nun und Kun. In der ladakhischen Hauptstadt werden wir zu unserem Hotel gebracht. Wegen der ungewohnten Höhe (3.500 m) und der noch fehlenden Akklimatisation sollten wir während der kommenden Tage beim Wandern langsam und stetig gehen und jede unnötige Anstrengung vermeiden. Am Nachmittag machen wir einen ersten Spaziergang durch das Stadtzentrum mit seinem lebhaften Bazar und dem bunten Markt. Selbstverständlich kann, wer will, auch im Hotel bleiben und ausruhen.

Hotel [FMA]

4. Tag Besichtung im Indus-Tal

Wir lassen es langsam angehen, gewöhnen uns mehr und mehr an die dünne Luft in dieser Höhe und machen einen Ausflug nach Alchi (65km). Auf der Straße Leh-Kargil fahren wir am Nordufer des Indus in der gewaltigen Durchbruchsschlucht flussabwärts. Unterwegs bieten sich mehrere Fotostopps an, so z.B. am Zusammenfluss von Zanskar und Indus, wo sich die verschiedenfarbigen Wassermassen mischen. Wir kommen vorbei an Nimu, einer fruchtbaren Talaue mit Feldern und Obstbäumen. An einer schmalen Stelle in der Schlucht hinter dem Großdorf Saspol, bekannt für seine reichen Aprikosen- und Apfelernten, führt eine Brücke über den Indus ans Südufer zur fruchtbaren Oase Alchi. Die Tempel von Alchi (11.Jh.) weisen schöne holzgeschnitzte Türrahmen, herrliche Wandmalereien und überlebensgroße Statuen von Bodhisattvas (Sanskrit "Träger des Erleuchtungsbewusstseins") auf. Wir fahren zurück nach Leh und der Rest des Tages steht uns zur freien Verfügung, zum Ausruhen oder aber für einen Bummel über den Bazar.

Hotelübernachtung [FMA]

5. Tag Fahrt zum Khardung La (La-Pass)

Heute machen wir einen weiteren Akklimatisationstag.Von Leh geht die abenteuerliche Fahrt über die teils geteerte Piste hinter der Lehburg vorbei. Die Route führt die Hänge des Fuchu-Tales empor und zuletzt in Serpentinen auf den Khardung La (5.606 m), einen der höchsten befahrbaren Pässe der Erde. Über diesen Pass gelangt man ins Nubra Valley. Nubra liegt nördlich von Leh zwischen der Ladakh- und der Karakorum-Kette. Der Name bedeutet „Garten", da die Talauen üppiger bewachsen sind als in Oberladakh. So bilden Gruppen von Weiden und Pappeln, Rosenbäumen und Dornengebüsch einen reizvollen Kontrast zu den wüstenartigen Hängen und schroffen Bergkämmen. Wir rasten, trinken Tee und können den herrlichen Fernblick genießen. Danach fahren wir in unser Hotel in Leh zurück. Diejenigen, die noch „Luft" haben, können noch den Palast „erklimmen". Von dem neunstöckigen Gebäude hat man eine schöne Aussicht auf die Umgebung.

einfaches Hotel [FMA]

6. Tag Besichtigungen und erstes Lager

Heute steht ‚aktives sightseeing' auf dem Programm – wir besuchen die wichtigsten Klöster der Gegend: Es geht das breite Indus-Tal aufwärts, und wir erreichen das auf einem Felsrücken erbaute Großkloster Thiksey. Eindrucksvoll sind die alten Gebetshallen aus dem 15. Jahrhundert. Vom Klosterdach schweift der Blick weit über grüne Weiden, Felder, gelbbraune Schotterstreifen und die Felsen der Hochgebirgswüste. Danach geht es weiter zum Kloster Hemis, Hauptsitz der bhutanesischen Dukpa Kargyüpa-Schule. Dieser größte Klosterkomplex in Ladakh beherbergt zeitweise mehrere 100 Mönche und ist berühmt für die dreitägigen Tscham-Mysterienspiele. Die vielen Stufen, die wir heute rauf und runter gehen kommen auch unserer Akklimatisation zugute. Nach den Besichtigungen geht es weiter bis nach Rumtse, wo wir hinter dem Dorf unser erstes Camp in der Nähe des Flusses aufschlagen.

Zelt [FMA]

7. Tag Wanderung nach Kyaken

Zwischen der Straßenverbindung Leh – Manali und dem Tso Morari (Tso = See) befindet sich eine der höchsten Ebenen der Welt und wir werden hier die nächsten Tage stets über 4.500m unterwegs sein. Diese Höhe wirkt sich auf unsere Leistungsfähigkeit aus und die Pässe mit ca.5.000m Höhe, die wir überqueren, sind sehr anstrengend. An unserem ersten Tag starten wir mit einer schönen Wanderung auf guten Wegen zu einem Camp am Fuße des Kyamar La (La=Pass), der 5.120m hoch ist. Der Weg führt uns über Bergweiden und ein paar Bäche überqueren wir auch. Mit großer Sicherheit treffen wir Schäfer, die hier in Zelten leben und mit ihren Herde umherziehen. Unser Camp schlagen wir auf einer Weide bei Kyaken (4.600m) auf.

Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 600m; Zelt [FMA]

8. Tag Trekking bis Tisaling

Der Tag beginnt mit einem allmählichen, aber ziemlich anstrengenden Anstieg zum Kyamar La, für den wir gute zwei Stunden brauchen. Auf dem Weg sehen wir vielleicht Schneehasen, Murmeltiere und Pfeifhasen, und sogar das selten zu sehende blaue Himalaya Schaf. Von hier oben bietet sich eine fantastische Aussicht nach Westen auf die Berge von Zanskar. Schaut man in Richtung Norden und Osten erstreckt sich der Blick weit über das Hochplateau von Chang Tang. Auf grasbewachsenen Abhängen steigen wir ungefähr eine Stunde ab nach Tiri Doksa, einer Siedlung, die von Schafhirten zeitweise genutzt wird. Hier machen wir an einem Fluss Pause für unser Mittagessen. Danach geht es in ca. eine Stunde über den Mandalchan La (5.240m) weiter. Unser Camp schlagen wir dann in Tisaling auf (5.033m).

Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 400m; Zelt [FMA]

9. Tag Trekking nach Phongponagu

Heute haben wir einen langen Tag vor uns und beginnen mit dem Aufstieg zum Thasang La (5.303m). Von der Passhöhe aus können wir zum ersten Mal auf den See Tso kar schauen. Auf dem Weg hinunter zu diesem Salzsee kommen wir in eine Gegend, wo viele Nomaden ihre Zelte aufschlagen, die traditionell aus Yakleder gemacht werden. Sowohl Schaf-und Ziegenherden, wie auch kleine Yakherden grasen hier auf den Weiden. Mit ein wenig Glück werden wir eingeladen, mal einen Blick in das verräucherte Innere eines Zeltes werfen zu dürfen und von dem ziemlich kargen Speiseplan der Menschen in dieser rauen Gegend zu probieren: salziger Tee aus Tibet, frischer Käse und tsampa, geröstete Gerste, die gemahlen wird. Nachts kann es hier richtig kalt werden (-10 Grad) und es ist echt beeindruckend zu erleben, wie die Nomaden mit ihrer einfachen Kleidung und Tierfellen diesen harten Bedingungen trotzen. Wir wandern um den See herum und schlagen unser Camp bei Phongponagu (4.598m) auf. Dieser Platz eignet sich hervorragend, um Tibetische Wildesel (Kyangs), Steinböcke, Murmeltiere und verschiedene Arten von Zugvögeln zu beobachten.

Das Salz aus diesem See wird von den Menschen hier gesammelt und wird bis nach Tibet gebracht, wo es dann verkauft wird.

Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Zelt [FMA]

10. Tag Wanderung nach Jugti

Den ganzen Tag haben wir Zeit, gemütlich am Westufer des Sees entlang zu wandern. Unsere Zelte schlagen wir am Südufer auf, an einem Ort, der unter dem Namen Jugti bekannt ist. Die Wanderung heute ist zwar lang, dafür stehen hier die Chancen gut, viele Tiere beobachten zu können.

Gehzeit: 6h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]

11. Tag Wanderung nach Nakpozing

Heute geht es stetig bergauf bis zur Changpa Siedlung von Nakpozing, wo wir wahrscheinlich wieder Nomaden mit ihren Herden treffen. Die Nomaden haben hier ihre saisonalen Siedlungen, um von hier aus das Salz von dem See Tso Kar zu sammeln.

Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 400m; Zelt [FMA]

12. Tag Wanderung nach Chakzang

Zwei Pässe, die fast 5.400m hoch sind, heißt es heute zu überqueren. Von den Pässen aus bieten sich uns fantastische Blicke auf die Berge, den Tso Morari See und auch auf das Changtang Plateau. Auch heute übernachten wir wieder in einer Nomadensiedlung, die Chakzang heißt.

Gehzeit: 5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Zelt [FMA]

13. Tag Kiagar Tso

Nicht lange dauert der Abstieg zum See Kiagar Tso (Tso = See). Die Straße von Leh nach Karzo (am Tso Morari See gelegen) führt an diesem See vorbei. Wie der Tso Kar, ist auch dieser See ein Salzsee. Wir gehen am Ufer entlang und schlagen unser Camp an einem Süßwasserzulauf auf.

Gehzeit: 4h; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]

14. Tag Basis Lager des Lungser Kangri

Wir gehen weiter durch das Weideland der Changpa bis nach Kyurchu. Dann folgen wir dem Lungser Nala Tal bis wir unser Basis Camp auf 4.915m erreichen. Von hier aus wollen wir versuchen, den Lungser Kangri zu besteigen.

Gehzeit: 6h; Aufstieg: 400m; Zelt [FMA]

15. Tag Akklimatisationstag

Wir legen einen wohlverdienten Rasttag ein, den wir auch für die Akklimatisation benötigen. Jeder hat Zeit sich zu erholen und die Sachen für den Aufstieg zu sortieren.

Zelt [FMA]

16. Tag Aufstieg zum Lager 1

Wir beginnen mit dem Aufstieg bis zum ersten Camp. Wo wir das erste Camp aufschlagen hängt davon ab, wo Wasser vorhanden ist. Wir versuchen, das Camp in einer Höhe von ungefähr 5.600m zu errichten.

Aufstieg: 680m; Zelt [FMA]

17. Tag Aufstieg zum Hochlager

Unser Ziel ist heute das Hochlager auf 6.000m. Der Aufstieg ist lang und wird von einigen kleinen Abstiegen unterbrochen.

Aufstieg: 600m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA]

18. Tag Gipfelbesteigung

Noch in der Dunkelheit werden wir geweckt und es heißt: raus aus den warmen Schlafsäcken und schnell anziehen. Nach einem einfachen Frühstück in unserem Zelt beginnen wir mit dem langen Aufstieg zum Gipfel des Lungser Kangri. Es geht gleich steil los, bis wir dann in südlicher Richtung einen Grat erreichen, dem wir bis zum Gipfel folgen. Ist das Wetter jahreszeitenbedingt normal, dann sind wir meistens auf Schnee unterwegs und es kann sein, dass wir für bestimmte Abschnitte Steigeisen benötigen. Vom Gipfel mit der magischen Höhe 6.666m haben wir einen spektakulären Blick auf das Hochplateau von Hanle und auf den Tso Morari See, der ganz weiten unten liegt. Wir genießen den Erfolg, den Gipfel erreicht zu haben, machen natürlich Fotos von diesem besonderen Ort und Augenblick, aber dann müssen wir auch schon wieder los: ein langer Abstieg bis zum Camp 1 wartet auf uns.

Aufstieg: 666m; Abstieg: 1060m; Zelt [FMA]

19. Tag Tso Moriri

Vom Camp 1 steigen wir direkt zum Tso Moriri ab, an dessen Ufer wir ein letztes Mal unser Camp aufschlagen.

Gehzeit: 6h; Zelt [FMA]

20. Tag Fahrt nach Leh

In Karzok werden wir abgeholt und fahren dann in 5-6 Stunden nach Leh. Bis zum Kiagar Tso fahren wir auf einer Piste, aber dann wird der Zustand der Straße immer besser. Sind wir einmal am Indus angekommen, ist die Straße so gut, dass wir die Fahrt bis nach Leh richtig komfortabel genießen können.

Wie schön, mal wieder in einem Hotel zu sein, zu duschen und ein bequemes Bett zu haben! Wir ruhen aus, damit wir beim Abendessen wieder fit sind und die Erlebnisse der Reise Revue passieren lassen können.

Fahrzeit: 5-6h; Hotel [FMA]

21. Tag Delhi

Heute geht es wieder mit dem Flugzeug zurück nach Delhi. Hoffentlich haben wir während des einstündigen Fluges gute Sicht auf den südlichen Himalaya unter uns! Wir werden zu unserem Gruppenhotel gebracht. Der Rest des Tages steht uns zur freien Verfügung.Je nach individuell gebuchtem Rückflug, werden Sie noch abends zum Flughafen gebracht und fliegen über nach zurück nach Deutschland.

Hotel [FMA]

22. Tag Rückreise

Je nach gebuchtem Rückflug bzw. bei Tagesflug: Wir werden zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland.

[F]

Generelle Hinweise

Wichtige Hinweise: Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen, bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten oder andere, nicht vorhersehbare Faktoren. Die Infrastruktur ist teilweise schlecht und die Befahrbarkeit der Bergstraßen kann, je nach Witterung, erschwert oder gar unmöglich sein. Es kann durchaus vorkommen, dass die Flüge zwischen Delhi und Leh wegen schlechten Wetters ausfallen oder von der Fluggesellschaft aus anderen Gründen verschoben werden müssen. Das Flugrisiko Leh - Delhi (bzw. umgekehrt) geht zu Lasten der Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

Zusätzliche LeistungenPreis in €
Einzelzimmerzuschlag330,-

BUCHEN / VORMERKEN

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