Indien - Spiti Panorama-Trekking

* 10 Tage Trekking im Herzen von Spiti
* Fahrt mit der Schmalspurbahn (UNESCO-Weltkulturerbe) nach Shimla
* Ausgewogene Kombination von Wanderungen und Kultur
* Chandertaal: Wanderung zum See der Mondgöttin
* Übernachtungen bei Gastfamilien: Einblick in das Leben der Spiti-Pa
* Besuch der buddhistischen Klöster von Tabo, Dankar und Kye
* Karge Hochgebirgswüste, leuchtende Gletscherseen und schneebedeckte 6.000er

Karge Bergwüsten im scharfen Kontrast zu fruchtbaren Oasen. Leuchtende Schneegipfel, die sich über den Flusstälern erheben. Buddhistische Klöster, die spektakulär aus der Landschaft ragen. Murmelnder Gebetsgesang, begleitet vom Rhythmus der Trommeln und liebenswerte Menschen - das ist Spiti. Jahrzehnte war die Region für Ausländer unzugänglich. Erst Anfang der 90er Jahre öffnete das ehemalige Königreich seine Pforten. Hier liegen mit die ältesten Schätze der tibetischen Kultur. Der Name Spiti bedeutet Platz des Mani und bezieht sich auf das bekannte buddhistische "Om mani padme hum". Mit der Schmalspureisenbahn geht es zunächst in die Berge nach Shimla, wo Sie britisch-indisches Flair erwartet. In Spiti werden Sie mit einem ganz anderen Landschaftsbild konfrontiert: mit Bergwüsten und faszinierenden Felsformationen, die einen reizvollen Gegensatz zu den grünen, mit Schmelzwasser bewässerten Feldern bilden. In Tabo besuchen Sie die vielleicht älteste und schönste Tempelanlage des tibetischen Kulturraums. Während des Trekkings wandern Sie in der Abgeschiedenheit des Hochgebirges. Auf kaum begangenen Pfaden bieten sich immer wieder herrliche Ausblicke. Manali, eine Ihrer letzten Stationen, bildet einen interessanten Kontrast zum ariden Spiti. Die Stadt liegt malerisch im üppig grünen Kulu-Tal. Ein Besuch des berühmten Hadimba-Devi-Tempel rundet Ihre Reise ab.

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Flug mittags von Frankfurt nach Delhi.

2. Tag Delhi - Shimla

Wir landen nach Mitternacht in Delhi und werden zum Bahnhof gebracht. Mit dem Morgenzug fahren wir von Delhi über Chandigarh nach Kalka. In Kalka steigen wir um auf den sogenannten "Toy train", eine Schmalspurbahn, welche uns auf spektakulärer Strecke durch 102 Tunnels zur Hillstation Shimla (2.450 m) bringt. Die Zugstrecke – eine Meisterleistung der Ingenieure – wurde 1903 fertiggestellt und zählt heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Fahrzeit: 8,5h; Fahrstrecke: 300km; Gästehaus [FMA]

3. Tag Shimla

Diesen Tag verbringen wir in Shimla und besorgen als Erstes das Innerline Permit für die Weiterfahrt durch Kinnaur. Heute noch liegt über der Stadt ein Hauch von "British Empire", besonders entlang der "Mall", der alten Prachtstraße mit typisch englischen Gebäuden. Ein Spaziergang führt vom Zentrum zur ehemaligen Residenz des britischen Vizekönigs, dem Rashtrapati Niwas. Das mehrstöckige, palastähnliche Sandsteingebäude im viktorianischen Stil liegt in einer herrlichen Parkanlange. Reizvoll ist auch der Fußweg von der Mall, vorbei an der christlichen Kirche, zum Jacco Hill mit dem Hanuman-Tempel.

Gästehaus [FMA]

4. Tag Shimla - Sarahan

Frühmorgens verlassen wir Shimla und folgen der kurvenreichen Strecke durch die Vorberge des Himalaya. Über Narkanda, ein Ski-Ressort auf 2.700 m Höhe, fahren wir hinab ins Tal des Sutlej Rivers. Hier werden 60% aller Himalya-Äpfel geerntet! Von Rampur (940 m), dem Sitz der Königreichs Bushahir, windet sich die Straße hinauf nach Sarahan (2.050 m). Sarahan ist bekannt für den Ausblick, der sich auf die Berge Srikhand (5.230 m) und Gushu Pishu (5.670 m) bietet, sowie für den Bhimakli-Tempel. Sofern die Zeit reicht, können wir den Tempel besuchen.

Fahrzeit: 6-7h; Fahrstrecke: 180km; Gästehaus [FMA]

5. Tag Sarahan - Sangla

Wir fahren zurück ins Sutlej-Tal und folgen dem Fluss, vorbei an zahlreichen Apfelplantagen, hinein in die hier dicht bewaldete Region Kinnaur. Bei Wangtu, wo Bhaba und Sutlej zusammenfließen, wechseln wir auf die orographisch rechte Flussseite. Eine 18 km lange, kurvige Strecke führt an bizarren Felsen vorbei ins Dorf Sangla (2.700 m).

Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 90km; Zeltcamp [FMA]

6. Tag Sangla - Chitkul - Kalpa

Heute erkunden wir das reizvolle Baspa-Tal, das seinen Charme trotz eines Wasserkraftwerks am Eingang des Tals nicht eingebüßt hat. Im oberen Flusstal besuchen wir Chitkul (3.500 m), ein kleines Bergdorf. Nachmittags setzen wir unsere Fahrt nach Kalpa (2.900 m) fort. Bei klarer Sicht können wir von hier aus den Kinner Kailash (6.060 m) sowie weitere hohe Gipfel sehen. Die Bewohner betrachten den Gipfel Kinner Kailash als Sommersitz des Gottes Shiva.

Fahrzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 90km; Hotel [FMA]

7. Tag Kalpa - Tabo

Die Route von Inner Kinnaur nach Upper Kinnaur wurde erst vor einigen Jahren für Touristen freigegeben. Bei Khab, wo Sutlej und Spiti-River zusammenfließen, beginnt hochalpines Gelände. Von hier aus ist Tibet nur einen Steinwurf entfernt! Wir machen einen kleinen Umweg und besuchen das Dorf Nako, am idyllisch gelegenen gleichnamigen See. In Sumdo erreichen wir Spiti und wenig später auch unser Tagesziel Tabo (3.300 m). Falls es die Zeit erlaubt, besuchen wir davor noch das Dorf Giu, nahe der Grenze zu Tibet.

Fahrzeit: 6-7h; Fahrstrecke: 180km; Gästehaus [FMA]

8. Tag Tabo - Poh - Dhankar

Morgens besichtigen wir das über 1000 Jahre alte Kloster Tabo, welches neben Guge in Tibet und Alchi in Ladakh zu den ältesten Klöstern im westlichen Himalaya zählt. Sehenswert ist der zentrale Versammlungsraum, der als räumliches Mandala konzipiert ist und neben erstklassigen Wandmalereien 33 fast lebensgroße Stuckfiguren beherbergt. Danach fahren wir zum kleinen Ort Poh (3.300 m), dem Ausgangspunkt unseres Trekkings. Auf anfangs steilem Weg steigen wir zu einer Anhöhe hinauf und dann bergab nach Dhankar (3.900 m), der ersten Hauptstadt Spitis. Wie ein Adlerhorst liegt die Festung mit dem alten Kloster am Berg. Dem Fort, ehemals Wohnsitz der königlichen Familie, sowie dem Kloster statten wir abends einen Besuch ab. In Zusammenarbeit mit der Universität Graz wirkt unsere örtliche Agentur mit bei der Restaurierung der Malereien.

Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 100m; Gästehaus [FMA]

9. Tag Dhankar - Lhalung

Unser erstes Ziel ist heute der Dhankar-See (4.200 m), um den sich viele Sagen ranken. Vom Pass oberhalb des Sees haben wir einen guten Ausblick auf Dhankar sowie auf den Zusammenfluss von Spiti und Pin-River. Wir folgen dem Pfad nach Tahrvolay oberhalb des Ortes Rama und gelangen von da aus auf einer Schotterstraße nach Lhalung (3.850 m), dem größten Dorf im Lingti-Tal. Hier befindet sich einer der ältesten Tempel von Spiti. Wir verbringen die Nacht bei einer Gastfamilie.

Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 700m; Homestay [FMA]

10. Tag Lhalung - Demul

Wir queren den Lingti-River auf einer Brücke und wandern flussabwärts. Nach dem kleinen Ort Sanglung gelangen wir in eine Schlucht und steigen in Serpentinen in dieser empor bis nach Demul (4.350 m). Im oberen Teil der Schlucht sind oft Blauschafe und Rotfüchse zu sehen. Auch heute genießen wir die Gastfreundschaft einer lokalen Familie. Bei einem Bummel durch den Ort gewinnen wir einen Eindruck von der Aufbau- und Entwicklungsarbeit, die unsere Agentur zusammen mit den Dorfbewohnern leistet.

Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 200m; Homestay [FMA]

11. Tag Demul - Wildniscamp 1

Über einen ca. 4.600 m hohen Pass oberhalb von Demul gelangen wir in die Einsamkeit der Hochgebirgswüste und dringen tiefer ins Kibber Wildlife Sanctuary ein. Dies ist die Heimat von Schneeleoparden und Himalayawölfen, wobei diese scheuen Tiere nur mit viel Glück zu sehen sind. Blauschafe zeigen sich aber bestimmt! Auf dieser Route sind wieder einige Auf- und Abstiege über Bergrücken zu bewältigen, von denen wir herrliche Ausblicke auf die Berge der Pasham Range haben. Wir übernachten bei einer Alm (4.650 m), auf der in den Sommermonaten Vieh weidet.

Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]

12. Tag Camp 1 - Camp 2

Unser Weiterweg windet sich durch das Weideland zahlreicher Yaks und Pferde. Es ist die unendliche Weite dieser Hochgebirgswüste inmitten der imposanten 6.000 m hohen Gipfel, die uns beeindruckt. In ca. 4.700 m Höhe übernachten wir in Zelten.

Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]

13. Tag Camp 2 - Langja

Nach einem Aufstieg von 150 Höhenmetern stehen wir auf dem Gumo-La (4.850 m; La = Pass). Es bietet sich uns eine 360-Grad-Sicht! Parallel zur Bergkette der Pasham Range mit den Gipfen Chau Khang Nilda und Khanamo verläuft unser Pfad durch alpine Vegetation. Beim Abstieg passieren wir zwei blau schimmernde Gletscherseen. In der Nähe des malerisch gelegenen Dorfes Langja (4.350 m) zelten wir. Am Abend besuchen wir das Dorf und den Tempel.

Gehzeit: 4h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]

14. Tag Langja - Tashigang

Die Gestaltung des heutigen Tages hängt von den aktuellen Verhältnissen bzw. der Wegbeschaffenheit in der Shilla-Nallah-Schlucht ab und wird vor Ort entschieden. Sollte die Durchquerung der Schlucht z. B. wegen eines Erdrutsches nicht möglich sein, werden wir diese per Jeeps über Kaza umfahren.

Wenn der Weg begehbar ist, dann steigen wir über einen steilen Pfad hinab in die enge Shilla-Nallah-Schlucht (3.800 m). Gerne hält sich im Winter der Schneeleopard hier auf – vielleicht können wir Spuren erkennen. Wir folgen teils weglos, teils am Berghang dem Lauf des Flusses und durchqueren diesen, bevor wir wiederum sehr steil nach Tashigang (4.400 m) aufsteigen. In dem abgelegenen Dorf gibt es nur 6 Häuser sowie ein speziell für den Dalai Lama erbautes Haus, das jedoch nie benutzt wurde.

Hinweis: Trekkingsandalen und Teleskop-Stöcke sind an diesem Tag sehr hilfreich!

Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Zelt [FMA]

15. Tag Tashigang - Camp 3

Wir wandern heute in das sogenannte Herzstück des Kibber Wildlife Sanctuaries. In dieser Region leben verschiedene Vögel, Wölfe und Blauschafe. Die hiesige Schneeleoparden-Population hat in den letzten Jahren zugenommen und mit viel Glück bekommt man eines der Tiere zu sehen. Am frühen Nachmittag erreichen wir unseren höchstgelegenen Übernachtungsplatz auf ca. 4.900 m Höhe. Bei einem Spaziergang rund um unser Zeltlager können wir die verschiedensten alpinen Pflanzen wie Bergastern, Enzian und Edelweiß betrachten.

Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]

16. Tag Camp 3 - Kibber

Nach Verlassen unseres Camps steigen wir zum Sahargibsa Pass (5.050 m) auf. Danach geht es nur noch bergab, zuerst durch die Rongolong-Region und dann weiter über die Weiden von Chomaling. Kurz vor Kibber (4.200 m) stoßen wir auf die alte Handelsroute, die nach Ladakh und ins Changthang führt. In einem einfachen Gästehaus können wir uns den Staub der letzten Tage abwaschen. Am späten Nachmittag besuchen wir das Kloster Kye, größtes und aktivstes Kloster Spitis. Auf der Spitze eines Hügels thront der Haupttempel in 4.100 m, darunter stehen, eng beieinander, die Zellenhäuschen der ca. 200 Mönche.

Gehzeit: 4h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 900m; Gästehaus [FMA]

17. Tag Kibber - La Darcha

Wir steigen zuerst hinab in die schöne Parilungbi-Schlucht, um auf der anderen Seite wieder hoch nach Chichim aufzusteigen. Chichim ist ein Dorf, das erst seit Kurzem über eine Schotterpiste vom Spiti-Tal her zu erreichen ist. Nach einer kurzen Rast wandern wir auf dieser Piste (auf der nur selten ein Fahrzeug verkehrt) zu unserem Tagesziel La Darcha (4.150). In La Darcha fand früher einmal im Jahr ein großer Jahrmarkt statt, auf dem die Bewohner aus Ladakh, Kullu, Kinnaur und Spiti ihre Waren anboten bzw. tauschten.

Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]

18. Tag La Darcha - Kiato - Chandertaal

Mit Jeeps fahren wir zuerst hinab ins Tal des Spiti-River und bewundern dabei die durch Erosion entstandenen Strukturen. Wir folgen weiter dem Lauf des Flusses bis zu seinem Ursprung am Kunzum La (4.550 m). Der Pass bildet die Grenze zwischen Spiti und Lahaul. Zu Fuß geht es auf einem Pfad zum See der Mondgöttin Chandertaal. Die Vielfalt der Pflanzen und Kräuter sowie der alpinen Flora gilt es zu bestaunen – und dann erst der Blick auf den See! Wer möchte, kann diesen in ca. 1 Stunde umrunden oder einfach nur an seinem Ufer verweilen. Unterhalb des Sees befindet sich unser Zeltplatz.

Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 50km; Aufstieg: 150m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]

19. Tag Chandertaal - Manali

Nach dem Frühstück starten wir zu unserer langen Fahrt nach Manali (2.050 m). Zuerst fahren wir durch das wilde Tal des Chandra-Rivers, bevor sich die Straße hinauf zum fast 4.000 m hohen Rothang-Pass, dem Grenzpass zwischen Lahaul und Himachal Pradesh, windet. Über viele Serpentinen führt die Abfahrt ins fruchtbare Kullu-Tal. Je nach Straßenverhältnissen und eventuellen Wartezeiten an Erdrutschen kann die Abfahrt mehr oder weniger Zeit in Anspruch nehmen. Nach der kargen Hochgebirgslandschaft Spitis sind die grünen Weiden und Laubwälder eine Augenweide!

Fahrzeit: 7-8h; Fahrstrecke: 120km; Hotel [FMA]

20. Tag Manali

Vormittags besuchen wir Naggar mit der berühmten Kunstsammlung des russischen Malers und Tibetologen Roerich. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Naggar Castle, welches nun ein von der Regierung geführtes Hotel ist. Den Rest des Tages können wir dazu nutzen, um durch die lebhaften Basargassen Manalis zu bummeln und letzte Souvenirs zu besorgen.

Fahrzeit: 2h; Hotel [FMA]

21. Tag Manali - Chandigarh

Ein langer Fahrtag steht uns bevor. Wir fahren das grüne Kullu-Tal am Beas-River entlang flussabwärts. Noch ragen die steilen Berge beiderseits der Straße empor und einige Hindu-Tempel sind zu erkennen. Mit dem Überqueren der Siwalik-Kette haben wir die Südausläufer des westlichen Himalaya erreicht und kommen nach Chandigarh. Chandigarh ist eine moderne, nach Plänen von Le Corbusier angelegte Hauptstadt und gilt als sauberste Stadt Indiens.

Fahrzeit: 8-9h; Fahrstrecke: 300km; Hotel [FMA]

22. Tag Chandigarh - Delhi

Wir werden zum Bahnhof gebracht und fahren mit dem Zug durch die indische Tiefebene zurück nach Delhi. In Delhi stehen uns einige Zimmer zum Frischmachen zur Verfügung. Nach dem Abschiedsessen werden wir am späten Abend zum Flughafen gebracht.

Fahrzeit: 3,5h; Fahrstrecke: 250km; [FMA]

23. Tag Rückreise und Ankunft in Deutschland

Nachts Rückflug von Delhi nach Frankfur. Landung am Vormittag.

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Unsere Tour führt in eine der reizvollsten Himalaya-Regionen - ins ehemalige Königreich Spiti und in die Region Kinnaur. Spiti war jahrzehntelang für ausländische Besucher gesperrt und ist touristisch bei Weitem nicht so entwickelt wie andere Regionen Indiens. Die langen Überlandfahrten durch Kinnaur und zurück über den Rothang La und Manali sind sehr strapaziös und verlangen viel „Sitzfleisch". Die Durchschnittsgeschwindigkeit auf den überwiegend ungeteerten Straßen beträgt maximal 25 km/h. Das Trekking verläuft zwischen 4.000 und 5.000 m Höhe. Die reinen Gehzeiten liegen täglich in der Regel zwischen 4 und 5 Stunden, wobei Höhenunterschiede bis maximal 800 m über weite Strecken zu überwinden sind. Meist geht es in ständigen Auf und Ab über mehrere Bergrücken. An 2 Tagen sind steile Auf- und Abstiege zu überwinden

einmal muss ein Fluss durchquert werden. Teilweise ist das Gelände weglos. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich. Das Tagesziel wird meist am frühen Nachmittag erreicht, so dass genügend Zeit zum Ausruhen bzw. für den Besuch der Klöster bleibt und Sie auch das Leben in den Dörfern kennenlernen können. Um den erhöhten Anforderungen, die die ungewohnte Höhe an Herz und Kreislauf stellt, gerecht zu werden, muss Ihr Organismus gesund und belastbar sein. Konsultieren Sie bitte vor Reisebeginn Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.

Wir empfehlen unbedingt langsames und stetiges Gehen , damit sich Ihr Organismus allmählich an die Höhe und das Klima gewöhnen kann. Beachten Sie bitte die Höhen-Informationen in den Reiseinformationen.

Während des Trekkings werden Sie von einer Begleitmannschaft betreut, die für den Gepäcktransport sorgt (Träger oder Tragtiere), die Zelte auf- und abbaut, kocht und serviert. Sie selbst tragen nur das Notwendigste (Regenschutz, Pullover/Fleece, Wechselkleidung, Trinkflasche, Fotoausrüstung etc.) in Ihrem Tagesrucksack. Unterwegs übernachten Sie entweder in Zwei-Personen-Zelten, in Gästehäusern oder in sogenannten Homestays, den Häusern der lokalen Bevölkerung. Die Gruppe wird in mehreren Häusern untergebracht, in denen meist 1-2 Gästezimmer, eine Waschgelegenheit sowie ein Trocken-WC zur Verfügung stehen. Das Essen wird zusammen mit Ihrer Gastfamilie in deren Wohnküche eingenommen. Während des Trekkings gibt es tagsüber ein Lunchpaket

das Abendessen besteht meist aus einer Suppe sowie lokalen Lebensmitteln wie Kartoffeln, verschiedene Gemüsesorten, Reis, Butter, Käse und Chapati (Fladenbrot). Ihre Bereitschaft, weitgehend auf Komfort zu verzichten, ist eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen dieser Reise.

Profil: Außergewöhnliche, selten begangene Trekkingroute im entlegenen Spiti

unverfälschte tibetisch-buddhistische Klosterkultur

Tour mit Pioniercharakter.

Wichtige Hinweise: Diese Tour hat Pioniercharakter und es kann zu Programm­umstellungen oder -änderungen kommen – bedingt durch ungünstige Witterungsverhältnisse, organisatorische Schwierigkeiten, Streiks oder sonstige Faktoren. An den Südausläufern des Hima­laya (Shimla, Manali) kommt es in den Sommermonaten häufig zu Monsun­schauern und eventuell zu Schäden und Erdrutschen an den Gebirgsstraßen. Dadurch können sich die Fahrzeiten erheblich verlängern. Unter Umständen muss auch die An- und/oder Abreise umgestellt werden. Bringen Sie gegebenenfalls bitte das nötige Verständnis auf

auch sollten Sie bereit sein, sich örtlichen Gegebenheiten anzupassen. Unsere örtliche Agentur kennt die gesamte Region und reagiert jederzeit sehr flexibel.

Toleranz und Gemeinschaftsgeist sind bei dieser Reise sehr wichtig und können wesentlich zum Gelingen der Tour beitragen. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können.

Zusätzliche LeistungenPreis in €
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag475,-
Anschlussflüge nach Verfügbarkeit: innerdeutsch, ab Österreich/Schweiz Preis auf Anfrage€ 60,-
ZUSATZ-Reiseschutz-Paket: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung€ 55,-

BUCHEN / VORMERKEN

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info@twkmzh.com