Indien - Im Tal von Spiti

aktive Privatreise im Himalaya

Highlights

Wanderungen mit traumhaftem Panorama
alte Klöster
Einblick in traditionelles Leben in Spiti

Spiti besitzt eine traumhafte Mischung aus reichem kulturellen Erbe und Naturschönheiten. Auf dieser Tour werden wir Teile Spitis auf Wanderungen erleben. Wir erhalten einen Einblick in das traditionelle Leben, in ihre Wohnungen, in die Landwirtschaft und in ihre Küche.
Wir erkunden auch die Lebensräume einiger seltener Tiere wie z. B. des Schneeleoparden, des tibetischen Wolfes oder des Blauschafs.
Die Wanderungen führen entlang alpinen Weideland und durch Dörfer mit über tausend Jahre alten Tempeln. Die Nähe zu Tibet ist allgegenwärtig.

Reiseverlauf

1. Tag: Ankunft Arrival Delhi

Individuelle Anreise nach Indien. Transfer vom Flughafen zur ersten Unterkunft, in der Sie sich vom langen Flug erholen. Je nach Ankunftszeit können Sie während einer Stadtbesichtigung Delhi erkunden.

2. Tag: Delhi – Shimla

Mit dem Morgenzug fahren Sie von Delhi über Chandigarh und durch Indiens grünes Weide-Hinterland nach Kalka. Kalka liegt im Vorgebirge des Himalaya, hier steigen Sie um auf den sogenannten "Toy train", eine nostalgische Schmalspurbahn, welche Sie auf spektakulärer Strecke durch 102 Tunnels zur Hillstation Shimla (2.450 m) bringt. Die Zugstrecke – eine Meisterleistung der Ingenieure – wurde 1903 fertiggestellt und zählt heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auf dieser romantischen Fahrt fühlen Sie sich garantiert wie auf einer Zeitreise. Auch bekannt als „toy train“, bringt die Bahn Sie durch insgesamt 102 Tunnel und wunderschönster Landschaft zur Mitte des Himalaya. Abends erreichen Sie Shimla und können noch auf einem Abendspaziergang den Ort erkunden.

3. Tag: Stadtbesichtigung Shimla

Diesen Tag verbringen wir in Shimla und besorgen zunächst das Innerline Permit für die Weiterfahrt durch Kinnaur. Shimla, ein geschäftiges Bahnhofsviertel, liegt auf sieben Hügeln und wird aufgrund seiner landschaftlichen und architektonischen Schönheit als Königin der Berge bezeichnet. Während der britischen Kolonialherrschaft diente Shimla im Sommer als Hauptstadt der Briten. Daher liebt über der Stadt noch ein Hauch von "British Empire", speziell entlang der "Mall", der alten Prachtstraße mit typisch englischen Gebäuden. Ein Spaziergang führt vom Zentrum zur ehemaligen Residenz des britischen Vizekönigs, dem Rashtrapati Niwas. Das mehrstöckige, palastähnliche Sandsteingebäude im viktorianischen Stil liegt in einer herrlichen Parkanlange. Reizvoll ist auch der Fußweg von der Mall, vorbei an der christlichen Kirche, zum Jacco Hill mit dem Hanuman-Tempel. Außerdem begeistern unter anderem das Indian Institute of Advanced Studies, das Einkaufscenter, der Jakhu Tempel oder die Erdbeerhügel, Plätze, die weiterhin einen Blick in die ferne Vergangenheit zeigen.

4. Tag: Shimla nach Sarahan

Heute verläuft der Weg im Zickzack durch das Apfel-Land in das Sutlej Tal. Sie fahren nach Rampur auf 923 Meter über dem Meeresspiegel, den Sitz des einstmals Bushair Königreichs. Eine atemberauschende Aussicht erwartet Sie, wenn es wieder bergauf Richtung Sarahan geht. Auf dem Weg passieren Sie Darang Ghori and Kinnu, diese Straße diente in früheren Zeiten als Hirtenweg. Entlang weiterer impostanten Klippen erreichen wir Sarahan auf 2.040 Meter über dem Meeresspiegel. Sarahan ist berühmt für seinen Bhimakali Tempel und seine majestätischen Aussichten auf Srikhand (5230 Meter) und Gushu Pishu (5670 Meter), Gipfel der Srikhand Bergkette.

5. Tag: Sarahan to Sangla

Sie fahren wieder hinab ins Sutlej-Tal und folgen dem Fluss in die dicht bewaldete Region Kinnaur, die berühmt für ihre Apfel-Plantagen ist. Bei Wangtu, wo Bhaba und Sutlej zusammenfließen, wechseln Sie auf die orographisch rechte Flussseite. Dieser Seite folgen Sie bis nach Karcham. Die Gerard Brüder, die ersten Fremde, die Fuß in das Baspa Tal zu Beginn des 19. Jhd setzten, bezeichneten es als das schönste aller Himalaya Täler. Eine 18 km lange, kurvenreiche Straße führt Sie an bizarren Felsen vorbei ins Sangla Dorf (2.700 m).

6. Tag: Sangla

Heute erforschen Sie nach dem Frühstück das Sangla-Tal, das trotz eines Wasserkraftwerks am Eingang des Tals seinen Charme nicht eingebüßt hat. Im oberen Flusstal besichtigen Sie nahe der tibetischen Grenze das letzte Dorf im Tal, Chitkul (3.500 m). Nachmittags setzen Sie Ihre Fahrt nach Kalpa (2.900 m) hindurch majestätischer alpiner Landschaft fort. Bei klarer Sicht können Sie von hier aus den Kinner Kailash (6.060 m) sowie weitere hohe Gipfel sehen. Die Bewohner betrachten den Gipfel Kinner Kailash als Sommersitz des Gottes Shiva.

7. Tag: Sangla - Kalpa

s geht zurück nach Karcham, wo Sie wieder auf den Sutlej treffen. Er begleitet Sie nur für eine kurze Weile bis Powari, bis Sie Richtung Kalpa abbiegen. Diese Region im Kinnaur Distrikt ist auch bekannt als Sairag Region und hat einige der spektakulärsten Szenerien des Himalaya zu bieten. Die Kinner Kailash Bergkette breitet sich hier vor den staunenden Augen seiner Betrachter aus, die Berge erheben sich majestätisch vom Flussbett aus durch Wälder und glitzernde Gletscher hinauf zu felsigen und schneebedeckten Bergspitzen. Der Halbkreis der Berspitzen schließen den Raddang, Jorkanden und Kinner Kailash ein. Nahe der nördlichen Seite des Kinner Kailash sieht man eine 17 Meter hohe Felssäule, die mit dem wechselnden Sonnenstand auch ihre Farben wechselt.

8. Tag: Kalpa - Nako - Giu - Tabo

Ihre Reise führt Sie heute in eine Region, die sich erst vor einigen Jahrzenten für Touristen geöffnet hat. Die Route vom Inner zum Upper Kinnaur und schließlich nach Spiti, ist ein Übergang in andere Landschaft, Glaubensrichtung und Lifestyle – eine 200 km Reise durch Geschichte und Kultur dieser großartigen Region. Sie fahren nach Khab, wo Sutlej und Spiti-River zusammenfließen, beginnt hochalpines Gelände. Von hier aus ist Tibet nur ein Steinwurf entfernt! Der Shipki Bergpass verläuft majestätisch entlang der östlichen Seite. Von hier wird Sie der Spiti Fluss durch schroffes Hinterland hindurch begleiten. Sie fahren durch das Hangrang Tal zum Upper Kinnaur, wo Sie das Dorf Nako besuchen, einem bildhübschen Ort am idyllisch gelegenen gleichnamigen See. Sie erreichen den Distrikt Spiti in Sumdo und, falls es die Zeit erlaubt, besuchen Sie davor noch das abgelegenste Dorf Spitis, Giu, nahe der Grenze zu Tibet. Von hier fahren Sie zum Tagesziel (3.300 m) Tabo.

9. Tag: Tabo – Dhankhar - Lhalung

Morgens besichtigen Sie das über 1000 Jahre alte Kloster Tabo, welches neben Guge in Tibet und Alchi in Ladakh zu den ältesten Klöstern im westlichen Himalaya zählt. Sehenswert ist der zentrale Versammlungsraum, der als räumliches Mandala konzipiert ist und neben erstklassigen Wandmalereien 33 fast lebensgroße Stuckfiguren beherbergt. Dhankar (3.900 m), der ersten Hauptstadt Spitis. Wie ein Adlerhorst liegt die Festung mit dem alten Kloster am Berg. Dem Fort, ehemals Wohnsitz der königlichen Familie, sowie dem Kloster statten wir abends einen Besuch ab. In Zusammenarbeit mit der Universität Graz wirkt unsere örtliche Agentur mit bei der Restaurierung der Malereien. Anschließend starten Sie die Wanderung am Dhankhar See (4200 m). Auf anfangs steilem Weg, erreichen Sie den Bergpass und haben einen überwältigenden Blick auf das Dhankhar Dorf und seinen See. Weiter geht es nach Lhalung, wo Sie den ältesten Tempel und womöglich auch ältesten Baum Spitis finden. Hier verbringen Sie die Nacht im traditionellen Homestay und haben die Möglichkeit mit Ihrer Gastfamilie Tibetische Delikatessen, wie Momos und Thukpas, zu kochen. Hier lernen Sie definitiv das Leben eines Bergvolks kennen, das direkt vom Tourismus profitiert.

10. Tag: Lhalung – Demul

Der heutige Trek von Lhalung nach Demul ist eine große Herausforderung, da Sie an Höhe gewinnen und aufwärts zu dem Hochland des Spiti Tals wandern. Der anfängliche Pfad führt Sie mit gemächlichen Auf- und Abstiegen zu dem malerischen Dorf Sanglung, das aus zwei Häusern besteht. Weiter geht es entlang eines Baches durch eine Felsschlucht, die Sie schließlich erklimmen. Dieser Anstieg ist steil, aber lohnenswert! Auf dem letzten Stück gibt es gute Chancen für Sichtungen von Blauschafen und Füchsen. Sie übernachten wieder in Homestays und können so auch hier das tägliche Leben kennenlernen. Nach einer Ruhepause können Sie durch das Dorf spazieren. Demul ist ein einzigartiges und wahrscheinlich eines der grünsten Dörfer des Himalayas. Unsere Partneragentur hat hier mehrere Projekte initiert, wie die Versorgung durch Solarenergie, Naturschutz- und Schul-Projekte.

11. Tag: Demul

Den heutigen Tag verbringen Sie in Demul. Optional können Sie einen spektakulären Aussichtspunkt auf fast 5000 m Höhe erklimmen, an einem klaren Tag können Sie von hier aus Spiti und bis zu 18 Dörfer erblicken. Auf dem Rückweg können Sie den traditionellen Dorfarzt treffen und ein wenig über die antiken Wissenschaft tibetischer Medizin lernen. Abends haben Sie die Möglichkeit beim traditionellen Volkstanz teilzunehmen, der uns so Spitis Kultur näherbringt. Die Vorführung wird von alten Liedern untermalt, die auf speziellen, traditionellen Musikinstrumenten gespielt werden. Unsere Partneragentur unterstützt diese Künste, um so vor allem Frauen und Musikern, die oft der unteren Kasten zugehören, in ihrem sozialen Status zu stärken.

12. Tag: Demul - Komic

Heute steht eine ganz besondere Safari auf dem Programm – Lernen Sie das örtliche Transportmittel kennen, Yaks. Sie erkunden die Trans-Himalaya Wüsten und reisen zu den Weideflächen der örtlichen Nutztiere als auch der wild lebenden Pflanzenfressern, wie das Blauschaf. Außerdem ist dies der Jagdgrund für den Himalaya Wolf und Schneeleoparden. Es geht weiter zum Dorf der Komic, das höchste Dorf in Asien, wo Sie wieder im Homestay übernachten. Sie besichtigen das Kloster, bevor es hinab in das Dorf geht.

13. Tag: Komic – Langza

Heute wandern Sie zum höchsten Postamt der Welt. Danach geht es weiter nach Langza, ein Dorf inmitten einer Bergwiese, der wunderschöne Berg Chau Chau Kang Nilda ragt im Hintergrund empor. Langza beherbergt ebenfalls einen alten Tempel und war ursprünglich berühmt für seine Lehm-Kunsthandwerker. Aufgrund mangelnder Nachfrage ihrer traditionellen Produkte hörten diese Töpfer auf, womit ihre Kunst praktisch ausgestorben ist. Unsere Partneragentur arbeitet mit dem letzten überlebenden Töpfer zusammen, um seine Kunst wieder zu beleben. Hierfür haben sie eine kleine Töpferei in seinem Haus errichtet. Heute können Sie diesen Töpfer besuchen und sich selber in der Lehmkunst ausprobieren, wie oft können Sie Ihr Souvenir selber herstellen?

14. Tag: Langza – Key – Kaza

Es geht zurück in die Jeeps, die heutige Strecke führt Sie zunächst zu den berühmten Kloster in Key, der größte Klosterkomplex in Spiti. Für die Nacht geht es weiter nach Kaza. Optional können Sie auch mit dem Mountain Bike von dem Key Kloster nach Kaza fahren. In Kaza besuchen Sie das Büro unserer Partneragentur, wo Sie selbstgemachte, schöne Handarbeit kaufen können und mehr zu den verschiedenen Projekten erfahren. Den restlichen Abend können Sie über den Kaza Markt schlendern.

15. Tag: Kaza – Chandertaal

Nun heißt es Abschied vom Spiti Tal nehmen und folgen dem Spiti Fluss bis zu seinem Ursprung. Der Kunzum Pass ist der nächste Stopp, bei dem Sie die Jeeps verlassen und zu dem atemberaube schönen Chandertaal See wandern, der See der Mondgöttin. Der Kunzum Pass mit den Chandra Bhaga Gipfeln im Hintergrund ist definitiv einer der schönsten Pässe der Welt. Von hier beginnen Sie Ihren letzten Trek, welcher größtenteils über den Gebirgskamm mit leichten Auf- und Abstiegen verläuft. Aufgrund der immensen Vogelwelt hier oben werden Sie auch von einer entsprechenden pflanzlichen Vielfalt beeindruckt. Der Zugang zum See bildet einen tollen Zugang zum See, hiervon müssen Sie unbedingt Photos machen. Der Campingplatz befindet sich nicht weit vom See entfernt. Sie können einige Stunden die Idylle am See genießen, bevor Sie Ihr Lager für die Nacht aufsuchen.

16. Tag: Chandertaal – Manali

Nach einem frühen Frühstück starten Sie zu Ihrer langen Fahrt nach Manali (2.050 m). Zuerst passieren Sie das wilde Tal des Chandra-Rivers, bevor sich die Straße hinauf zum fast 4.000 m hohen Rothang-Pass, dem Grenzpass zwischen dem Trans-Himalaya und Greater Himalayas, windet. Beobachten Sie den starken Kontrast, wenn die dem Wind abgewandte Seite (Regenschatten) zur Regenseite übergeht. Über viele Serpentinen führt die Abfahrt ins fruchtbare Kullu-Tal mit üppigen Wiesen, auffallender Flora und vielfältigen Wäldern aus Pinien, Zedern und Eichen. Nach der kargen Hochgebirgslandschaft Spitis sind die grünen Weiden und Laubwälder eine Augenweide! Der Anhaltspunkt für diese Nacht ist Manali. Dieser kleine Ort ist eine pulsierende Bergstation voll mit Touristen, die Schlange stehen, um zum Snow point (Rohtang pass) zu gelangen. Der Ort ist von großer Bedeutung in der Indischen Mythologie: es ist das Zentrum des Universums und der Ortsname stammt von Manu, der große Hindu Weise, der die “Manusmriti” benannt hat, das Gesetzbuch des Manu.

17. Tag: Manali

Heute erkunden Sie das Kulli Tal und einige seiner versteckten Schmuckstücke. Auf dem Programm steht zunächst Naggar, das von Manali aus nach einer Stunde Fahrt erreichbar ist und zu Hause der berühmten Kunstgallerie des russischen Malers und Tibeteologen Roerich. Eine weitere Attraktion ist die Naggar Castle, heute ist sie ein von der Regierung betriebenes Hotel. Nachmittags kehren Sie nach Manali zurück und können den restlichen Tag dazu nutzen, um auf dem geschäftigen Basar zu bummeln und nach letzten Souvenirs zu schauen.

18. Tag: Manali to Chandigarh

Sie brechen früh für einen langen Fahrttag Richtung Chandigarh auf. Wir fahren das grüne Kullu-Tal am Beas-River entlang flussabwärts. Noch ragen die steilen Berge beiderseits der Straße empor und einige Hindu-Tempel sind zu erkennen. Bestaunen Sie ein letztes Mal die landschaftliche Vielfalt des Himalaya. Mit dem Überqueren der Siwalik-Kette haben Sie die Südausläufer des westlichen Himalaya erreicht und kommen nach Chandigarh. Chandigarh ist eine moderne, nach Plänen von Le Corbusier angelegte Hauptstadt und gilt als sauberste Stadt Indiens.

19. Tag: Chandigarh – Delhi

Sie nehmen den Morgenzug durch die indische Tiefebene nach Delhi und werden zum Hotel gebracht, um sich frisch zu machen. Jetzt ist die Zeit, um auf Märkten allerletzte Souvenirs zu finden, ein guter Ort hierfür ist der Dillihaat, ein open air Basar mit einer großen Auswahl an Kunsthandwerk und Essen. Nach dem Abschiedsessen werden Sie am späten Abend zum Flughafen gebracht.

Generelle Hinweise

Charakteristik:

Für das Trekking ist eine mittlere bis gute Kondition notwendig. Die maximale Höhe liegt bei 4.100 m.

BUCHEN / VORMERKEN

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