Nepal - Khumbu Lodge-Trekking: Vom Gokyo-Tal über den Cho La zum Kala Pattar

* 16 Tage Wandern im Sherpa-Land Khumbu
* Gipfelziel Gokyo Peak (5.360 m): dem Cho Oyu (8.202 m) ganz nah
* Passüberschreitung vom Gokyo-Tal über den Cho La (5.420 m) zum Mt. Everest
* Gipfel Kala Pattar (5.643 m): vor den Eiswänden von Lhotse und Mt. Everest
* Besuch der Sherpa-Klöster Thame, Tengpoche und Pangpoche
* Khumbu-Projekt "Ein Tag – ein Baum": Sie fördern die Wiederaufforstung

Die zwei schönsten Aussichtsgipfel im Khumbu sind ohne technische Schwierigkeiten für geübte Wanderer zu besteigen. Über den Cho La (La = Pass) führt der Verbindungsweg vom Gokyo-Tal ins Everest-Gebiet. Das erste Gipfelziel haben Sie am Gokyo Peak (5.360 m) erreicht. Von dort, und nördlich davon am „Fünften See" (5.150 m), bieten sich bei klarem Wetter überwältigende Ausblicke auf das Massiv des Cho Oyu (8.202 m) und andere Eisriesen. Sie verlassen das Gokyo-Tal und überschreiten den Cho La. Dem Mt. Everest kommen Sie immer näher. Oberhalb des Khumbu-Gletschers führt der Weg zum berühmten Aussichtsberg Kala Pattar (5.643 m), er liegt nur rund zehn Kilometer Luftlinie von der Mt. Everest-Pyramide entfernt. Auf dem Gipfel fühlen Sie sich wie in einem Amphitheater, umrahmt von den höchsten Bergen der Welt, und stehen direkt den gigantischen Eiswänden von Mt. Everest und Lhotse gegenüber. Die gewaltigen Ausmaße des Khumbu-Gletschers werden richtig bewusst, wenn Sie an ihm entlang bis zum Mt. Everest-Basislager (5.350 m) wandern. Im Frühjahr sehen Sie hier die Zeltlager der Expeditionen, deren internationale Teilnehmer sich die Besteigung des Mt. Everest zum Ziel gesetzt haben.

Nach einem Aufenthalt im Kathmandu-Tal fliegen Sie direkt in die Khumbu-Region nach Lukla auf 2.800 m Höhe. Sie wandern auf gut ausgebautem Weg über Phakding bis Namche Bazar (3.440 m), dem Wanderer- und Bergsteigerzentrum im Khumbu. Ein Abstecher ins Seitental von Thame ist gut zur Akklimatisierung. Weiter geht es dann über Kumjung (3.800 m) hoch ins Gokyo-Tal. Langsam nähern Sie sich dem Gletscherkessel von Cho Oyo und Gyachung Kang. Vom Gokyo Peak (5.360 m) und nördlich davon am „Fünften See" (5.150 m) bieten sich bei klarem Wetter überwältigende Ausblicke auf die Eisriesen und die Gletscherwelt des Khumbu. Über den Cho La (La=Pass; 5.420 m) führt die Route in Richtung Everest. Sie besteigen als Krönung dieses Trekkings den berühmten Aussichtsberg Kala Patar (5.643 m)- nur rund zehn Kilometer Luftlinie von der Everest-Pyramide entfernt- und genießen die fantastischen Ausblicke auf die Achttausender. Nach dem letzten Gipfeltag nächtigen Sie in Gorak Shep (5.200 m). Von hier aus starten Sie zum Tagesausflug über den gewaltigen Khumbu-Gletscher zum Mt. Everest Basislager (5.350 m) und steigen dann bis nach Pheriche ab. Alle Gipfel sind ohne Eisausrüstung zu begehen und technisch unschwierig, verlangen aber einen gesunden, belastbaren Organismus und ausgezeichnete Kondition. Der Rückweg nach Lukla führt Sie über die berühmten Klöster Pangboche und Tengboche sowie Namche Bazar.

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Abends Linienflug mit Etihad Airways von Frankfurt über Abu Dhabi nach Kathmandu.

Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

2. Tag Ankunft in Kathmandu

Ankunft in Kathmandu und Transfer mit unserer örtlichen Hauser-Reiseleitung zum Hotel in Kathmandu. Je nach Ankunftszeit ist noch Gelegenheit zu einem ersten Stadtbummel durch die Altstadt von Kathmandu.

Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel

3. Tag Historische Altstadt von Kathmandu – Swayambunath

Am Vormittag besichtigen wir mit unserer Reiseleitung die historische Altstadt von Kathmandu. Wir bummeln durch das Einkaufsviertel Thamel und durch belebte Bazarstraßen zum größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen; harmonisch wirken das warme Rostrot der Ziegeln und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten Balken aus braunschwarzem Salbaumholz.

Am Nachmittag spazieren wir zu Fuß hinauf nach Swayambunath. Der dortige Stupa gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten und erhebt sich auf einem aussichtsreichen Hügel über das Kathmandu-Tal. 365 Pilgerstufen führen uns vom Fuß des „Affentempels" immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa mit den zahlreichen umliegenden Gedenkschreinen und Tempeln. Viele Affen springen in den Bäumen, zwischen den Statuen und den Tempelanlagen umher.

Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [F]

4. Tag Flug nach Lukla – Trekkingbeginn bis Phakding

In etwa einer Stunde fliegen wir morgens mit einem Propeller-Flugzeug von Kathmandu nach Lukla (2.800 m, asphaltierte Rollbahn), wo uns die Begleitmannschaft bereits erwartet. Langsam und stetig gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Wir steigen ca. 1,5 Std. zum Kusum-Fluss (2.550 m) ab und folgen dann dem Dudh Kosi (= Milchfluss) am Ostufer stromaufwärts etwa 1,5 Std. nach Phakding (2.650 m), wo wir uns in einer Lodge einquartieren. Der Rest des Tages dient dem Ausruhen und kommt unserer Akklimatisation zugute.

Gehzeit: 3h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 250m; Lodge [FMA]

5. Tag Sagarmatha-Nationalpark – Namche Bazar

Wir bleiben nun im Dudh Kosi-Tal. Nach ca. zwei Stunden erreichen wir Benkar und in einer weiteren Stunde Jorsale. Dort befindet sich der Police Check-Post am Eingang zum Sagarmatha-Nationalpark, benannt nach dem Sherpa-Wort für den Mt. Everest. Von Jorsale steigt der Weg zuerst leicht an, führt über die „Hillary"- Hängebrücke über den Bhote Kosi und dann über den guten, aber steilen Weg aufwärts nach Namche Bazar, auf 3.440 m. Der Ort ist einer der Wichtigsten des Khumbu-Gebietes und ein kleines Handelszentrum; hier gibt es alles zu kaufen, was das Bergsteiger-Herz begehrt. Wir richten uns in einer Lodge ein und können noch einen Rundgang durch die Geschäfts- und Souvenirstraße machen.

Gehzeit: 6h; Aufstieg: 950m; Lodge [FMA]

6. Tag Mendaphu Hill – Thame

Zuerst besuchen wir den Mendaphu Hill oberhalb des Ortes. Hier steht die Hauptverwaltung des Parks mit einem informativen Museum und liegt ein erstklassiger Aussichtspunkt auf zahlreiche Khumbu-Gipfel wie Mt. Everest, Lhotse, Taboche und Ama Dablam. Nun geht es vorbei an Mani-Mauern (Steintafeln, in die der Spruch „Om mani padme hum" gemeißelt ist) und hübschen Chörten (buddhistischen Schreinen) in ein Seitental. Am Nachmittag erreichen wir das Sherpa-Dorf Thame auf einer ehemaligen Grundmoräne in 3.800 m Höhe. Nach Norden verläuft ein historisch bedeutsamer Handelsweg über den 5.716 m hohen Nangpa La nach Tibet. Noch heute findet über den Pass, über den vor gut 500 Jahren die ersten Sherpa-Klans aus Osttibet einwanderten, ein kleiner Handelsverkehr mit Yak-Karawanen statt.

Gehzeit: 5h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 250m; Lodge [FMA]

7. Tag Thame Gompa – Syangpoche – Khumjung

Morgens steigen wir vom Lagerplatz über die nördliche Seitenmoräne auf 4.000 m zur berühmten Thame Gompa auf. Das Mönchsdorf mit dem Kloster klebt wie ein Adlerhorst im steilen Hang. Bei klarem Wetter blicken wir vom Aussichtspunkt etwas oberhalb auf die Gipfelpyramide des Cho Oyu (8.201 m). Danach wandern wir talauswärts, vorbei am Stausee und dem neuen Wasserkraftwerk, wieder Richtung Namche, biegen aber vorher nach Syangpoche (mit der höchsten Flugpiste Nepals) ab. Über einen kleinen Pass erreichen wir Khumjung (3.800 m).

Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Lodge [FMA]

8. Tag Sanasa – Mon La – Phortse Drangka – Tongba oder Dole

Morgens starten wir in Richtung Gokyo-Hochtal. Auf einem aussichtsreichen Hangweg gelangen wir nach Sanasa und schlagen den Höhenweg zum Mon La (La = Pass) ein. Vom Tschörten in 3.973 m geht es steil nach Phortse Drangka (ca. 3.500 m) an den Gokyo-Fluss hinab. Von dort wandern wir steil hinauf zu den Weilern Tongba oder Dole auf ca. 4.000 m, wo wir unsere Lodge beziehen.

Gehzeit: 6h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 560m; Lodge [FMA]

9. Tag Über Lhabarma und Luza nach Machhermo

Am linken Talhang geht es über Lhabarma und Luza stetig bergan nach Machhermo (4.410 m). Am Nachmittag bleibt noch Zeit für einen kleinen Ausflug hangaufwärts, von wo aus wir die herrliche Aussicht genießen können.

Gehzeit: 3h; Aufstieg: 400m; Lodge [FMA]

10. Tag Pangka – Alm Gokyo

Auf unserem Marsch weiter in Richtung Norden wird die Landschaft großartiger und wilder. Hinter Pangka befinden wir uns bereits zwischen dem Machhermo Ri und der Seitenmoräne des Ngozumba-Gletschers. Unser Weg führt vorbei an zwei tiefblauen Seen bis zur Alm Gokyo auf 4.750 m Höhe. Wir haben Zeit, um uns umzuschauen und auf den aussichtsreichen Moränenkamm zu steigen.

Gehzeit: 4h; Aufstieg: 340m; Abstieg: 0m; Lodge [FMA]

11. Tag Gokyo

Heute wandern vom Gokyo-See taleinwärts mit Blick auf den Cho Oyu entlang der Seitenmoräne des gewaltigen Ngozumba-Gletschers zum 5. See auf 5.150 m. Die Kulisse wird immer atemberaubender. Wir kehren wieder zurück zu unserer Lodge in Gokyo.

Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Lodge [FMA]

12. Tag Gokyo Peak – Dragnak

Morgens brechen wir auf, um den 5.360 m hohen Gipfel des Gokyo Peak zu besteigen. Sofern kein Neuschnee liegt, sind beim 2 - 3-stündigen Aufstieg keine technischen Schwierigkeiten zu erwarten. Der Blick von diesem Panoramagipfel ist bei klarem Wetter einzigartig und umfasst die vier Achttausender Cho Oyu, Mount Everest, Lhotse und Makalu. Unter uns bilden die tiefblauen Bergseen einen starken Kontrast zu den Almwiesen, den Moränen und Gletscherfeldern. Danach wandern wir das Gokyo-Tal wieder ein Stück talauswärts bis zum bereits bekannten 1. See. Hier verlassen wir die Hauptroute und queren den Ngozumba-Gletscher, den wir gestern noch von oben gesehen haben. Ein schmaler Pfad führt uns im Auf und Ab durch das Geröll- und Eislabyrinth - eine Balanceleistung für unsere Träger. Auf der anderen Gletscherseite erreichen wir den malerischen Weiler Dragnak (4.690 m), wo wir in der Lodge übernachten.

Gehzeit: 7h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 670m; Lodge [FMA]

13. Tag Cho La – Dzonghla

Im Hochtal von Nyimagawa folgen wir dem Pfad bis zum sog. Cho La-Hochlager (5.200 m) und bewältigen schließlich den 5.420 m hohen Cho La. Der Aufstieg kann bei Regen oder Schnee etwas rutschig sein, der Abstieg führt uns ein Stück über den Gletscher, der jedoch keine Spalten hat und ohne Eisausrüstung zu begehen ist. Nun geht es zur Hochalm von Dzonghla (4.850 m) hinab. Im Süden erheben sich die um 6.500 m hohen, gewaltigen Massive des Taboche, Cho La Tse und die unvergleichliche Ama Dablam.

Gehzeit: 7h; Aufstieg: 730m; Abstieg: 600m; Lodge [FMA]

14. Tag Cho La Tsho – Lobuche

Auf einem schönen Höhenweg wandern wir oberhalb des Sees Cho La Tsho (4.500 m) und treffen bald auf den Hauptweg, der zum Everest-Basislager führt. Vorher zweigt der Weg ab hinüber zu den Gedenkschreinen für verunglückte Bergsteiger und Sherpas (4.850 m). Dann geht es in der Mulde zwischen den Lobuche-Bergen und der Khumbu-Seitenmoräne leicht ansteigend nach Lobuche (4.930 m).

Gehzeit: 4h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 350m; Lodge [FMA]

15. Tag Kala Pattar – Gorak Shep

Für den Gipfeltag zum Kala Pattar (dem „schwarzen Berg") heißt es früh aufstehen. Über die Endmoräne des Changri Nup-Gletschers mehrmals auf- und absteigend, bewältigen wir den Kräfte zehrenden Anmarsch zur Hochalm Gorak Shep (5.200 m). Hinter dem ausgetrockneten See erkennen wir bereits unsere Aufstiegsroute. Der Weg führt in gut 2 Std. zum Gipfel des Kala Pattar (5.643 m). Beeindruckend ist nicht nur die Nähe zur Everest-Pyramide (ca. 10 km Luftlinie entfernt) und zum Nuptse-Grat, sondern auch der Tiefblick auf die Eiswelt des Changri- und des Khumbu-Gletschers mit dem Bereich des Basislagers in der Ferne. Wir steigen ab bis Gorak Shep, wo wir in der Lodge übernachten.

Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 710m; Abstieg: 440m; Lodge [FMA]

16. Tag Mt. Everest-Basislager – Lobuche – Pheriche

Bei guten Verhältnissen können wir zur Seitenmoräne des Khumbu-Gletschers aufsteigen und auf dem mit Steinmännchen gekennzeichneten Pfad auf dem spaltenfreien Abschnitt des Gletschers zum Basislager wandern (ca. 3 Std.). Unterwegs begeistern zwischen den Schottermassen die blauweiß schimmernden Eispyramiden, die bis zu 30 m hoch in den Himmel aufragen. Vom Mt. Everest-Basislager (5.350 m) schweifen die Blicke hinauf in die gewaltigen, bizarren Gletscherbrüche, die alle Expeditionen auf der Normalroute zum Mt. Everest zu meistern haben. Bis zum frühen Nachmittag kehren wir nach Gorak Shep zurück und treten nach der Mittagspause den Rückmarsch über Lobuche nach Pheriche (4.250 m) an.

Gehzeit: 9-10h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 1200m; Lodge [FMA]

17. Tag Pangpoche – Deboche

Heute lassen wir es nach den letzten Tagen etwas ruhiger angehen. Zunächst steigen wir ab nach Pangpoche wo sich das älteste Kloster im Khumbu befindet. Insbesondere die alten Wandmalereien sind sehenswert. In ca. einer Stunde geht es weiter nach Deboche (3.800 m).

Gehzeit: 4h; Aufstieg: 50m; Abstieg: 500m; Hotel [FMA]

18. Tag Tengpoche – Phunki – Sanasa – Namche Bazar

Nach dem Frühstück spazieren wir durch den Rhododendronwald mit seinen Bartflechten in gut 30 Min. hinauf zum Kamm von Tengpoche (3.867 m). Hier erhebt sich in wunderbarer Lage, umrahmt von strahlenden Gipfeln, das größte und schönste Kloster der Sherpa-Region. Wir haben ausreichend Zeit für die Besichtigung der Gompa. Anschließend steigen wir ab in den Wald und erreichen nach gut 2 Std. den Weiler Phunki (ca. 3.250 m) mit seinen von Wasser betriebenen Gebetsmühlen. Hier queren wir die Stahlseilbrücke über den reißenden Imja Kosi, der einen Großteil des Khumbu-Gebietes entwässert. Nun folgen wir auf der Gegenseite dem Hangweg über Trashinda nach Sanasa und gelangen über einen breiten Hangweg, von dem sich noch einmal ein Blick zurück zu den Achttausendern bietet, zu unserer Lodge in Namche.

Gehzeit: 5h; Aufstieg: 260m; Abstieg: 620m; Lodge [FMA]

19. Tag Lukla

Ein letzter, langer Trekkingtag steht uns bevor. Etwa 7 Std. benötigen wir über den sog. Highway im Dudh Kosi-Tal abwärts bis nach Lukla (2.800 m). Abends können wir mit unserer Begleitmannschaft Abschied feiern.

Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 1050m; Lodge [FMA]

20. Tag Flug nach Kathmandu

Der Rückflug von Lukla nach Kathmandu ist für vormittags geplant. Nach dem Transfer zum Hotel steht uns der Nachmittag zur freien Verfügung.

Hotel [F]

21. Tag Pashupatinath, Bodnath und Bhaktapur

Dieser Tag steht zur freien Verfügung, um mit Ihrer Reiseleitung (fakultativ) oder individuell Ausflüge und Besichtigungen im Kathmandu-Tal unternehmen zu können. Für den Vormittag empfehlen wir den Besuch von Pashupatinath und Bodnath, für den Nachmittag die Königsstadt Bhaktapur.

Morgens besuchen wir zuerst Pilgerstätte Pashupatinath. Für Hindus ist es der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien hier her, um Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt wird, zu huldigen. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von einer Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen Handlungen ausführen.

Nun geht es nach Bodnath, zum religiösen Zentrum der in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes, über deren Terrasse wir „im Uhrzeigersinn" pilgern. Der gesamte Bereich um den 40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen neuen Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre. Falls möglich werfen wir einen Blick in die reich geschmückte ältere Gompa westlich des Stupa, in der eine überlebensgroße Statue des Maitreya-Buddha thront.

Uns erwartet mit der Königsstadt Bhaktapur die schönste Stadt des ganzen Landes. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes, in den 1970er Jahren restauriertes, mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren und das vergoldete Eingangsportal des Königspalasts. Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. In der Nähe lockt das Töpferviertel zu einem Abstecher, bevor wir in den Osten der Stadt zum Dattatreya-Platz spazieren. Hier bestaunen wir die ehemaligen Priesterhäuser mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen aus braunschwarzem Salbaumholz.

Hotel [F]

22. Tag Rückflug

Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Nachmittags werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen über Abu Dhabi zurück in Deutschland.

[F]

23. Tag Ankunft

Ankunft in Deutschland.

Flüge, Verlängerungen und Bausteine in Nepal Für unsere Reisetermine haben wir meist ein Flugkontingent ab/bis Frankfurt vorreserviert. Selbstverständlich bieten wir Ihnen auch Flüge ab anderen Flughäfen oder mit anderen Fluggesellschaften an. Bitte teilen Sie uns Ihre Wünsche mit. Die Umbuchung Ihres Gruppenfluges auf einen anderen Abflughafen z.B. ab/bis München kostet je nach Verfügbarkeit ab € 30 pro Person.

Gerne können Sie Ihre Nepal-Reise mit einem Aufenthalt in Kathmandu, im Kathmandu-Tal oder in Pokhara verlängern. Wir beraten Sie gerne. Zu empfehlen ist auch ein viertägiger Baustein mit dem Chitwan Nationalpark ab Pokhara oder Kathmandu (Preis ab 2 Personen im DZ ab € 390 p.P. , EZ für € 90 , für nur 1 Person € 510 ; Unterkunft mit Vollpension im Rhino Residency Resort oder im Into The Wild Eco Resort; naturkundliches Programm) mit zusätzlich nötiger letzter Übernachtung in Kathmandu vor dem Heimflug.

Als Vorprogramm zu empfehlen ist ein achttägiges Lodge-Trekking von Jiri nach Lukla (Preis ab 2 Personen im DZ € 450 p.P. , EZ € 80 , für nur 1 Person € 680 ; Busfahrt nach Jiri, Sherpa und Träger, Halbpension) zur besseren Akklimatisation für Touren im Everest-Gebiet, nach einer ersten Übernachtung in Kathmandu.

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Bei diesem Trekking handelt es sich um eine anspruchsvolle Tour mit Tagesetappen von 3 - 8 Std. Gehzeit, Ausnahme ist Tag 16: hier werden Sie insgesamt 9 - 10 Std. unterwegs sein. Bedenken Sie bitte auch, dass die Zeitabschnitte und Wegstrecken variieren können und damit evtl. Iänger als angegeben sind. Ihre Reiseleitung kann die einzelnen Wanderabschnitte an Ort und Stelle festlegen, je nach Witterungsbedingungen und Leistungsfähigkeit der Teilnehmer. Mittags machen sie Rast in einer Lodge, es wird immer warmes Essen und Getränke (auch zum Füllen der Trinkflaschen) angeboten. Sollte dies mal nicht möglich sein, so wird Ihre Reiseleitung Sie rechtzeitig darauf hinweisen, so dass Sie die Verpflegung für den folgenden Tag in Ihrer Unterkunft mitnehmen können.

Die Wege sind meist in gutem Zustand

kurzzeitig werden auch einfachere, teils steile Bergpfade begangen, die aber nicht besonders ausgesetzt sind oder klettertechnisches Können erfordern. Sie müssen jedoch unbedingt trittsicher und sehr ausdauernd beim Wandern in bergigem Gelände sein. Die Höhenunterschiede erreichen im Aufstieg und Abstieg bis zu 1.150 m

meist sind es ca. 700 Höhenmeter im Auf- und Abstieg oder auch weniger. Die Besteigungen des Gokyo Peak (5.360 m) und des Kala Pattar (5.643 m) sowie die Überquerung des Cho-La (La = Pass) sind technisch nicht schwierig und ohne Eisausrüstung möglich. Gute Kondition, Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und ein gesunder, belastbarer Organismus sind allerdings unbedingte Voraussetzungen. Etwa eine Woche halten Sie sich in Regionen über 4.000 m auf. Die erforderliche Tagesleistung hält sich besonders bei Aufstiegstrecken in Grenzen, doch die Leistung ist über viele Tage hinweg zu erbringen und erfordert somit große körperliche Ausdauer. Auch in psychischer Hinsicht wird Ihnen einiges abverlangt, da Sie über zwei Wochen in teils abgelegenen Gebieten unterwegs sind. Sie sollten unbedingt langsam und stetig gehen, um die Gefahr einer Höhenkrankheit zu vermeiden. Zur besseren Akklimatisation haben wir zu Beginn einen Ausflugstag im Seitental von Thame eingeplant. Sorgen Sie bitte dafür, dass Sie ausreichend Kondition für die Reise mitbringen. Konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihren Arzt und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen.

Bitte beachten Sie: Der genannte Einzelzimmerzuschlag basiert auf einer Mischkalkulation. In den Hotels stehen Einzelzimmer zur Verfügung. Die Kapazitäten in den Lodges während des Trekkings sind begrenzt, daher können Einzelzimmer nur je nach Verfügbarkeit vor Ort vergeben werden. Gegebenenfalls teilen Sie hier das Doppelzimmer mit einem anderen Gruppenmitglied.

Profil: Kürzere Variante der Khumbu-Durchquerung als Hütten-Trekking

gute Wege und Bergpfade

teilweise Blockgelände

an Gipfeltagen fordernde, lange Etappen.

Wichtige Hinweise: Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen – bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Geduld, Toleranz und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Gründen notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verständnis.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die EU im Dezember 2013 alle nepalesischen Fluggesellschaften auf ihre so genannte „blacklist" gesetzt hat. Dies bedeutet, dass keine nepalesische Fluggesellschaft derzeit eine Genehmigung erhalten würde, auf einem europäischen Flughafen zu landen. Nach unseren Recherchen ist der Hintergrund dieser Maßnahme der Plan der Nepal Airlines, den Flugbetrieb nach Europa mit einer veralteten chinesischen Verkehrsmaschine aufzunehmen – die EU hat hier ein klares Zeichen gesetzt, das sie dies nicht zulassen würde.

Für die Inlandsflüge in Nepal hat dies keine weiteren rechtlichen Auswirkungen, da auch weiterhin die gleichen Fluggesellschaften die Inlandsflüge betreiben wie bisher. Vorzugsweise setzen wir die Gesellschaften Buddha Air, Yeti Airlines und Tara Air ein, die eine separate Sicherheits-Prüfung einer englischen Prüfgesellschaft durchlaufen haben.

Wir unterstützen die Maßnahme der EU, da sie den Druck auf die nepalesischen Flugbehörden verstärkt. Seit Jahren kämpfen wir dafür, die Sicherheitseinrichtungen in den kleinen Gebirgsflughäfen zu verbessern, wir haben Vorschläge eingereicht und auch finanzielle Unterstützung angeboten. Wir hoffen nun, dass sich die Behörden endlich bewegen und auch unsere vorgeschlagenen Maßnahmen zeitnah umsetzen werden.

Sobald sich die Einschätzung der EU ändert, werden wir unsere Informationen und Maßnahmen entsprechend anpassen.

Sicherheitshinweis:

Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Wir bitten um Beachtung: www.auswaertiges-amt.de oder Bürgerservice Tel.Nr. +49 30 1817 2000.

Zusätzliche LeistungenPreis in €
Einzelzimmerzuschlag230,-

BUCHEN / VORMERKEN

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