Nepal - Zelt-Trekking rund um den Dhaulagiri

* 15-tägiges Zelt-Trekking mit Expeditions-Charakter
* Komplett neue Route während der ersten 6 Tage
* Ein Trekkingbeginn mit Pioniercharakter
* Völlig neue Blicke auf den Dhaulagiri
* Über die 5.000er-Pässe French Col (5.360 m) und Dhampus La (5.250 m)
* Gipfelmöglichkeit Dhampus Peak (6.012 m)
* Durch die verschiedenen Klima- und Vegetationszonen Nepals

Von Pokhara aus fahren Sie nach Beni und von dort weiter zum Ausgangspunkt des Trekkings nach Galeshwar. In den ersten Tagen wandern Sie in stetigem Auf und Ab durch faszinierende Terrassenlandschaften. Die Route führt zunächst in nördlicher Richtung durch das Tal des Raughat Khola, vorbei an den Dörfern der Gurung, Chetri und Tamang. Majestätisch erhebt sich vor Ihnen die Dhaulagiri-Südwand, der Sie immer näher kommen. Welch grandioser Anblick!
Auf dieser neuen Route sehen Sie nicht nur die Dhaulagir-Südwand haurtnah, auch die Annapurna-Gruppe mit dem mächtigen Machapuchare und wenig später die komplette Dhaulagri-Gruppe. Ein absolutes Novum! Weiter geht es durch dichten Bergwald mit Schlingpflanzen und Farnen. Schließlich kommt der Tag, an dem Sie die gewonnenen Höhenmeter nicht wieder aufgeben müssen - ab dem „Italy Basecamp" kann die Akklimatisation beginnen! Zwei Tage später sind Sie am Dhaulagiri-Basislager, dem Ausgangspunkt vieler Expeditionen zum gewaltigen Hauptgipfel des westlichsten Achttausenders in Nepal.
Nachdem Sie das Dhaulagiri-Basislager hinter sich gelassen haben, führt der Pfad in Richtung French Col (5.360 m) und damit zum höchsten Pass, den Sie auf diesem Trekking überwinden. Nach dem recht anstrengenden Aufstieg schlagen Sie Ihr Lager im sog. „Hidden Valley", das seinem Namen alle Ehre macht, auf der anderen Seite des Passes auf. Als zweiter hoher Übergang folgt nun der Dhampus-Pass (5.250 m). Für geübte Bergsteiger besteht die Möglichkeit, den Dhampus Peak (6.012 m) zu besteigen, von dessen Gipfel sich ein überwältigender Panoramablick bietet.
Über einen Höhenweg mit fantastischen Ausblicken auf Nilgiri- und Annapurna-Gruppe steigen Sie ins Kali Gandaki-Tal, eines der tiefsten Täler der Welt, ab und treffen in Marpha auf den berühmten Handelsweg zwischen Nepal und Tibet. Von Jomosom fliegen Sie über Pokhara nach Kathmandu zurück.

Reiseverlauf

1. Tag Anreise nach Nepal

Abends Linienflug mit Oman Air von München (Frankfurt auf Anfrage) über Maskat nach Kathmandu.

Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

2. Tag Ankunft in Kathmandu , Freizeit

Ankunft in Kathmandu und Transfer mit unserer Hauser-Reiseleitung zum Hotel in Kathmandu. Je nach Ankunftszeit des Gruppenfluges und individueller Flüge ist noch Gelegenheit zu einem ersten Stadtbummel durch Thamel oder durch die Altstadt von Kathmandu. Beim gemeinsamen Abendessen besprechen wir die Unternehmungen der folgenden Tage.

Hotel

3. Tag Besichtigung Kathmandu und Swayambunath

Am Vormittag besichtigen wir mit unserer Reiseleitung die historische Altstadt von Kathmandu. Wir bummeln durch das Einkaufsviertel Thamel und durch belebte Bazarstraßen zum größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen; harmonisch wirken das warme Rostrot der Ziegeln und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten Balken aus braunschwarzem Salbaumholz.

Am Nachmittag spazieren wir zu Fuß hinauf nach Swayambunath. Der dortige Stupa gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten und erhebt sich auf einem aussichtsreichen Hügel über das Kathmandu-Tal. 365 Pilgerstufen führen uns vom Fuß des „Affentempels" immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa mit den zahlreichen umliegenden Gedenkschreinen und Tempeln. Viele Affen springen in den Bäumen, zwischen den Statuen und den Tempelanlagen umher.

Hotel [F]

4. Tag Flug nach Pokhara , Freizeit an der Lakeside

Nicht benötigte Gepäckstücke deponieren wir im Hotel. Wir werden zum Flughafen gebracht und fliegen nach Pokhara. Das relativ milde Klima hier begünstigt eine vielfältige, subtropische Vegetation. Je nach Lust und Laune können wir zur berühmten Lakeside am Ufer des Phewa-Sees spazieren und eine Bootsfahrt machen.

Hotel [F]

5. Tag Beni – Galeshwar – Mauwaphant

In kurvenreichen, zweieinhalb Std. fahren wir zur Ortschaft Beni, die am Zusammenfluss von Kali Gandaki und Myagdi Khola liegt. Gleich hinter Pokhara haben wir bei guter Sicht einen hervorragenden Blick auf verschiedene Gipfel der Annapurna-Gruppe. In Beni müssen wir umsteigen und kommen nach weiteren 20 Min. Fahrtzeit in Galeshwar (ca. 890 m) an, unserem Ausgangspunkt für die Dhaulagiri-Umrundung. Hier essen wir zu Mittag und treffen auf unsere Begleitmannschaft. Dann geht es los. Über eine Brücke überqueren wir den Raughat Khola und wandern zunächst direkt an seinem Ufer entlang. Nach gut einer Std. nimmt die Steilheit etwas zu und wir wandern über zahlreiche Steintreppen, die durch landwirtschaftlich genutzte Felder führen. Hier werden unter anderem Rettich und Kartoffeln angebaut. Die Ortschaften Dawa und Mauwaphant gehen ineinander über und die Häuser liegen weit verstreut am Hang. Hinter Mauwaphant (ca. 1.340 m) schlagen wir unser Lager auf einem Sportplatz auf.

Gehzeit: 2,5h; Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 100km; Aufstieg: 440m; Abstieg: 60m; Zelt [FMA]

6. Tag Dagnam – Darmija – Ekrategaon

Gleich zu Beginn geht es über eine Piste recht steil bergauf. An einer Art Brunnen zweigen wir rechts ab und steigen über einen schmalen Pfad höher. Immer wieder kreuzen wir die Piste, die jedoch bald endet und wieder in einen alten Pfad übergeht. Durch einen herrlichen Kiefernwald mit tollen Tiefblicken ins Tal geht es weiter, bis wir nach ca. zwei Std. die Ortschaft Dagnam (ca. 1.750 m) erreichen. Durch Getreidefelder und lichten Laubwald gelangen wir zu einer Felssektion. Hier zieht sich ein schmales Band durch die nahezu senkrechte Wand. Der Weg ist zwar sehr gut zu begehen – nirgendwo ist es schwierig, aber Schwindelfreiheit ist für die kommende halbe Stunde ein unabdingbares Muss. Auffälligster Blickfang ist ein mächtiger Erdrutsch auf der gegenüberliegenden Talseite. Nach Beendigung dieser luftigen Passage geht der Pfad in normales Terrain über. Bald gelangen wir zu einem Ausruheplatz für die Träger. Hier können wir bei gutem Wetter einen ersten grandiosen Blick auf die Dhaulagiri-Südwand und den 6.380 m hohen Manapati werfen. Die 4.000 m hohe Dhaulagiri-Südwand gehört zu den mächtigsten und schönsten Himalaya-Wänden. Bei einer Vermessung des Dhaulagiri im Jahre 1809 durch Leutnant William Spencer Webb und Captain John Hodgson wurde eine Höhe von 8.190 m ermittelt. Der Dhaulagiri war damit der erste entdeckte Achttausender und galt von da an, bis zur Vermessung des Kanchenjunga im Jahre 1838, als höchster Berg der Erde. Kurz hinter diesem beeindruckenden Platz werden wir zu Mittag essen. Durch offenes Gelände gelangen wir alsbald nach Darmija. Ein steiler werdender luftiger Pfad bringt uns zu einem hübschen Laubwald. Unseren Lagerplatz bei Ektrateagon (ca. 1.740 m), der auf einem sehr schönen terrassierten Gelände liegt, erreichen wir spät nachmittags.

Gehzeit: 6h; Aufstieg: 940m; Abstieg: 570m; Zelt [FMA]

7. Tag Chaurkhani – Pahiro Kharka

Nach dem doch recht anstrengenden gestrigen Tag, können wir uns heute auf eine kürzere Etappe freuen. Nach dem Frühstück steigen wir hinab zum Bagar Khola, der in den Raughat Khola mündet. Das gegenüberliegende Gurung-Dorf Chimkhola liegt wie hingeduckt am Berghang. Auf einem breiten Weg steigen wir langsam nach Ghaskharka – häufig im Blick: Manapati und die Dhaulagiri-Südwand. Unser Weg fällt nun leicht ab in Richtung Raughat Khola, den wir über eine Brücke queren. Auf der orographisch rechten Seite des Flusses geht es nun sehr steil über unzählige Steintreppen hinauf in das einsame Dorf Chaurkhani (ca. 2.080 m), das von Gurung und Magar bewohnt wird. Entweder legen wir hier unsere Mittagspause ein oder wir hängen noch eine gute Wegstunde dran und gehen weiter bis zu unserem Lagerplatz auf der Alm Pahiro Kharka (ca. 2.280 m). Kleinere Gruppen, bei denen lediglich fünf oder sechs Zelte zum Einsatz kommen, sollten aber nicht hier lagern, sondern noch eine halbe Stunde weitersteigen. Mitten im Wald befindet sich eine kleine Lichtung (ca. 2.540 m) mit einer Schutzhütte für die einheimische Bevölkerung. Auf dieser Lichtung finden maximal sechs Zelte einen ebenen Platz. Vorteil dieses Camps: Freie Blicke in den oberen Teil der Dhaulagiri-Südwand.

Gehzeit: 7h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 370m; Zelt [FMA]

8. Tag Kuinekhani – Malkabang – Malampara

Wenn wir von Pahiro Kharka starten, sollten wir dies spätestens um 07.00 Uhr tun – was ein etwas zeitigeres Aufstehen bedeutet. Der Tag wird nämlich recht lang und mühsam. Kurz nach der bereits beschriebenen Lichtung befindet sich mitten im Wald ein einsamer Hindu-Tempel. Nach knapp einer Wegstunde erreichen wir einen Höhenzug. Wir gehen zunächst ein paar Schritte nach links und gelangen zu einem grandiosen Aussichtsplatz. Erneut schauen wir auf den Dhaulagiri und können erstmals auch den Tukuche Peak erkennen, der rechts hinter dem Dhaulagiri hervorlugt. Wenn wir uns satt gesehen haben, setzen wir unseren Weg fort und gehen über einen schmalen Pfad durch einen herrlichen Wald, bis wir auf eine Lichtung gelangen. Der Dhaulagiri ist hier nicht zu sehen, dafür befinden wir uns gegenüber der Annapurna-Gruppe. Herrlich sind die Blicke auf den heiligen Berg Machapuchare, Annapurna Süd, Fang und Annapurna I. Wir können auch das Tal des Modi Khola erkennen und weit, weit hinten, das Gletscherbecken von Annapurna III und Gangapurna. Einfach nur grandios! Wir setzen unseren Weg durch den Schatten spendenden Wald fort und gelangen zu einer kleinen Scharte. Von hier steigen wir hinunter in Richtung Kuinekhani (ca. 2.450 m). Bevor wir das Dorf erreichen, machen wir Mittagsrast auf einem weitläufigen Almgelände. Wir setzen unseren Weg fort, durchqueren das Dorf und gehen in der Mittagshitze, die hier brüllend heiß vom Himmel scheinen kann, am Rande landwirtschaftlich genutzter Felder. Über das Dorf Malkabang erreichen wir spät am Nachmittag unseren Lagerplatz in der Nähe von Malampara (ca.2.150 m).

Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1270m; Zelt [FMA]

9. Tag Zum Lager am Sinkos Khola

Ebenso wie gestern, sollten wir spätestens gegen 07.00 Uhr starten. Zunächst geht es leicht absteigend zum Dhoka Khola, den wir unweit von Malampara überqueren. Danach heißt es, drei Std. und 900 Höhenmeter ununterbrochen bergauf steigen. Der Lohn der Qual liegt in der Überschreitung eines kleinen Passes, der die Höhenzüge von Hesnam Duri und Deurali Dhuri trennt. Kurz hinter diesem Pass erblicken wir erstmals die gesamte Dhaulagiri-Gruppe. Welch atemberaubender Blick, der so manchen vergossenen Schweißtropfen der letzten Tage vergessen macht. Vom Manapati und Dhaulagiri I bis Dhaulagiri VI, Gurja Himal, Kambon Himal, Myagdi Matha und Tsaurabong – all diese Berge sind aneinandergereiht, wie Perlen auf einer Schnur. Auf einer Lichtung mit Bergblick genießen wir unser Lunchpaket und setzen danach unseren Weg fort, der uns – mit ein paar wenigen Gegenanstiegen – hinab ins Tal des Sinkos Khola bringt. Dieser schmale Pfad führt durch einen dichten Bergurwald, in dem es unter anderem eine größere Ansammlung von Rhododendron-Bäumen gibt. Unser Lager befindet sich direkt am Bergbach.

Gehzeit: 7h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1040m; Zelt [FMA]

10. Tag Zum Myagdi Khola und bis nach Lipse

Wir verlassen unser Lager und steigen in einer guten Wegstunde zu ein paar Häusern hinauf. Diese als Dorf zu bezeichnen wäre des Guten zu viel. Von hier aus gelangen wir auf und absteigend zu einem Punkt, von wo aus wir noch einmal einen beeindruckenden Bergblick haben. Dann „tauchen" wir hinunter in das schmale Tal des Myagdi Khola und kommen bei Jeltung auf den Hauptweg, den alle Trekking- und Expeditionsgruppe benutzen. Unser Lager bei Lipse (ca. 1.970 m) erreichen wir nach ca. 4-5 Std. Gehzeit.

Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]

11. Tag Über Dobang zum Bhasi Kharka Camp

Im tief eingeschnittenen Tal des Myagdi Khola wandern wir durch einen dichten und mitunter feuchten Bergwald nach Dobang (ca.2.520 m). Dieser Platz diente unseren früheren Gruppen als Lagerplatz. Aufgrund der aktuellen Routenänderung zu Trekkingbeginn, kommt es ab Erreichen des Myagdi Khola bis zum Italy Basecamp zu einigen Verschiebungen der Camp-Plätze. Aus diesem Grund übernachten wir auch nicht in Dobang, sondern steigen am Myagdi Khola weiter bis zu einem Platz, der nicht in den gängigen Karten eingezeichnet ist, den die Einheimischen aber Bhasi Kharka nennen. Die ungefähre Höhe von Bhasi Kharka liegt bei 2.700 m. Die angegebenen Höhenunterschiede sind für diesen Tag geschätzt und können von den tatsächlichen Unterschieden abweichen.

Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 950m; Abstieg: 350m; Zelt [FMA]

12. Tag Zum Italy Basecamp

Wir befinden uns mittlerweile auf der orographisch linken Seite des Myagdi Khola und steigen durch dichten Wald hinauf nach Choriban (ca. 3.050 m) - ebenfalls ein früherer Lagerplatz. Durch allmählich lichter werdenden Wald betreten wir nun offenes Gelände, das plötzlich den Blick freigibt auf die mächtige Dhaulagiri-Westwand. Der Achttausender präsentiert sich nun völlig anders – wild, unnahbar und Ehrfurcht gebietend. Wir stehen gebannt vor dieser riesigen Wand, der wir nun mit jedem Schritt näher kommen. Unser Tagesziel ist das Italy Basecamp (ca.3.650 m), wo wir zwei Nächte bleiben.

Gehzeit: 5,5h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 150m; Zelt [FMA]

13. Tag Durch den Korridor zum Gletschercamp

Unmittelbar hinter dem Italy Basecamp führt ein schmaler Pfad durch abschüssiges Moränengelände auf den Toteisgletscher unter der Dhaulagiri-Westwand. Das Gletscherbecken müssen wir zügig queren und auf der gegenüberliegenden Seite wieder aufsteigen. Es folgt die Passage durch den so genannten „Korridor". Hier befinden wir uns am tiefsten und engsten Punkt zwischen Dhaulagiri I und Dhaulagiri II und III. Wir gehen den Korridor bis zu seinem Ende und steigen über die Gletscherzunge auf den Chonbardan-Gletscher. Hier entspringt im Übrigen der Myagdi Khola. Über den mit Geröll bedeckten Gletscher steigen wir bis auf etwa 4.200 m und schlagen unsere Zelte auf. Wir lagern direkt unter der Nordwand des Dhaulagiri – wieder neue Eindrücke.

Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 150m; Zelt [FMA]

14. Tag Dhaulagiri Basecamp

Entlang des Gletschers, der teils von Schutt, Blankeis oder Neuschnee bedeckt sein kann, steigen wir etwa 5-6 Std. auf, bis wir einen geeigneten Zeltplatz in rund 4.750 m Höhe treffen, der als Dhaulagiri-Basislager bekannt ist. Immer im Blick ist nun der 6.970 m hohe Tukuche Peak mit sehr auffälligen Gesteinsfaltungen. Wir sind nun von einer beeindruckenden Gletscher- und Eiswelt umgeben.

Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA]

15. Tag Über den French Col ins Hidden Valley

Nach gut 4-5 Std. überwinden wir den 5.360 m hohen, mit Gebetsfahnen markierten French Col. Der Anstieg führt über eine Moräne in eine breite Mulde, danach erfolgt der Aufschwung zum Pass. Hier bietet sich eine großartige Szenerie: Im Westen erkennen wir den Sita Chuchura (6.640 m), im Norden das Hidden Valley mit seinen Sechstausendern, unmittelbar östlich des Passes erhebt sich der Tukuche Peak (6.920 m). Auch der Dhampus Peak ist von hier erstmals zu sehen. Aber das in jeder Hinsicht alles überragende Schaustück ist der Dhaulagiri. Wir blicken genau auf den im Profil aufragenden Nordostgrat, über den 1960 die Erstbesteigung durch Schweizer Alpinisten erfolgte. Dann setzten wir unseren Weg fort, steigen innerhalb zwei Sd. ins Hidden Valley ab und errichten unser Lager genau zwischen French Col und Dhampus Pass auf etwa 5.100 m Höhe.

Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 250m; Zelt [FMA]

16. Tag Besteigung des Dhampus Peak und Abstieg nach Alu Bari

Der Tag dient für die Besteigung des Dhampus Peak (6.012 m) einschließlich Abstieg nach Alu Bari (ca. 3.600 m). Die Besteigungstaktik ist abhängig von verschiedenen Faktoren, wie Wetter, Schnee- und Eis-Verhältnisse, Verfassung der Mitreisenden und Wahl des Lagerplatzes nach einer Gipfelbesteigung. Die Entscheidung wird unsere Reiseleitung in enger Abstimmung mit unserem Sirdar treffen. Stimmen die Verhältnisse, so müssen wir mit einer Besteigungszeit aus dem Hidden Valley von ca. 6-7 Std. für knapp 1.000 Höhenmeter bis zum Gipfel rechnen. Der Abstieg nach Alu Bari kann dann noch mal 7 Std. dauern.

Sollte z. B. wetterbedingt eine Besteigung des Berges nicht möglich sein, steigen wir in etwa 2 Std. zum Dhampus Pass (ca. 5.250 m) auf. Es folgt nun eine mehrere Kilometer lange und einige Stunden dauernde Hangquerung. Wir befinden uns mal knapp über, mal knapp unter 5.000 m. Auf einer Art „Schulter" verlassen wir diese Höhe und steigen mit grandiosen Blicken auf Nilgiri- und Annapurna-Gruppe in Richtung Kali Gandaki-Tal ab. Mitunter kann es nachmittags auf der langen Hangquerung zu einbrechendem Nebel kommen. In diesem Fall muss die Gruppe unbedingt zusammenbleiben. Unser Ziel ist die Hochalm Alu Bari (3.600 m), die wie ein Adlerhorst hoch über dem Tal thront. Hier übernachten wir und setzen morgen unseren Abstieg nach Marpha fort.

Für die Strecke Hidden Valley – Alu Bari müssen wir bei normalen Verhältnissen mit 6–8 Std. rechnen. Bei hoher Schneelage kommen auch 10 oder mehr Std. zusammen. Eine bis ins letzte Detail stimmige Aussage über Gehzeiten - gerade am Tag 16 - kann seriöserweise nicht getroffen werden, denn zu variabel und unvorhersehbar sind die tatsächlichen Bedingungen vor Ort. Fakt ist, dass der Dhampus Peak eine harte Nuss sein kann, die man nicht einfach so nebenbei knackt. Alle Details, die beiden Tage betreffend, werden Reiseleitung und Sirdar verantwortungsbewusst klären.

Gehzeit: 8-14h; Zelt [FMA]

17. Tag Rast- und Reservetag

Dieser Tag kann zur Erholung genutzt werden oder auch für die Besteigung des Dhampus Peak, falls dies gestern nicht möglich war. Dazu müssten wir gestern nach Querung des Dhampus-Passes im Elevation Camp, auch Kalopani genannt, auf ca. 4.920 m unser Lager aufschlagen können und nach der Besteigung bis Alu Bari hinabgehen.

Zelt [FMA]

18. Tag Reservetag

Dieser Tag dient als weiterer Reservetag, sollte sich dass Trekking auf der Anmarschroute verzögert haben, wegen widriger Witterung ein Pausentag eingelegt oder vor den hohen Passüberquerungen dieser Tag zum Akklimatisieren verwendet worden sein.

Hinweis: Sollte die Gruppe ohne Reservetage auskommen, kann sie auch vor Ablauf des geplanten Zelttrekkings ins Kali Gandaki-Tal absteigen und weiterhin zelten mit Versorgung durch die Begleitmannschaft. Die Gruppe kann sich in der "gewonnenen" Zeit bis zum 19. Tag nachmittags auch auf eigene Kosten in einer Lodge einquartieren (z.B. in Marhpa, Tukche oder Jomosom), sich in den Restaurants selbst verpflegen oder auch von der Küchenmannschaft versorgen lassen.

Zelt [FMA]

19. Tag Marpha - Jomoson

Vormittags setzen wir von Ali Bari (ca. 3.600 m) unseren Abstieg nach Marpha (ca. 2.650 m) fort, von wo aus uns nach dem Mittagessen am Nachmittag ein Kleinbus nach Jomoson (ca. 2.700 m) bringt. Am Abend besteht die Möglichkeit eines Abschiedsessens mit der Begleitmannschaft.

Gehzeit: 2,5-3h; Abstieg: 950m; Hotel [FMA]

20. Tag Flug über Pokhara nach Kathmandu , Freizeit

Morgens fliegen wir von Jomosom (asphaltierte Rollbahn) nach Pokhara und von dort vormittags weiter nach Kathmandu. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

Hotel [FMA]

21. Tag Besuch von Bhaktapur

Dieser Tag steht zur freien Verfügung, um mit Ihrer Reiseleitung (fakultativ) oder individuell Ausflüge und Besichtigungen im Kathmandu-Tal unternehmen zu können. Wir empfehlen den Besuch der mittelalterlichen Stadt Bhaktapur.

Uns erwartet mit der Königsstadt Bhaktapur die schönste Stadt des ganzen Landes. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes, in den 1970er Jahren restauriertes, mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren und das vergoldete Eingangsportal des Königspalasts. Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. In der Nähe lockt das Töpferviertel zu einem Abstecher, bevor wir in den Osten der Stadt zum Dattatreya-Platz spazieren. Hier bestaunen wir die ehemaligen Priesterhäuser mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen aus braunschwarzem Salbaumholz. Auf der Rückfahrt bietet sich noch ein Abstecher zum Tempel von Changu Narayan an. Der auf einem Hügel gelegene Tempel ist eines der ältesten Heiligtümer im Kathmandu-Tal und beherbergt neben schönen Steinmetzarbeiten auch die älteste erhaltene Stele Nepals.

Abends können wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem Restaurant treffen.

Hotel [F]

22. Tag Rückflug nach Deutschland

Früh morgens erfolgt unser Transfer zum Flughafen für den Rückflug mit Oman Air über Maskat nach München (Frankfurt auf Anfrage) mit Ankunft abends.

Flüge, Verlängerungen und Bausteine in Nepal Für unsere Reisetermine haben wir meist ein Flugkontingent ab/bis Frankfurt nach Kathmandu und zurück vorreserviert, bei dieser Tour ab/bis München. Selbstverständlich bieten wir Ihnen auch Flüge ab anderen Flughäfen oder mit anderen Fluggesellschaften an. Bitte teilen Sie uns Ihre Wünsche mit. Die Umbuchung Ihres Gruppenfluges auf einen anderen Abflughafen z.B. ab/bis Frankfurt kostet je nach Verfügbarkeit ab € 30.

Gerne können Sie Ihre Nepal-Reise mit einem Aufenthalt in Kathmandu, im Kathmandu-Tal oder in Pokhara verlängern. Wir beraten Sie gerne. Zu empfehlen ist auch ein viertägiger Baustein mit dem Chitwan Nationalpark ab Pokhara oder Kathmandu (Preis ab 2 Personen im DZ ab € 390 p.P. , EZ für € 90 , für nur 1 Person € 510 ; Unterkunft mit Vollpension im Rhino Residency Resort oder im Into The Wild Eco Resort; naturkundliches Programm) mit zusätzlich nötiger letzter Übernachtung in Kathmandu vor dem Heimflug.

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Die Dhaulagiri-Umrundung ist ein sehr anspruchsvolles Trekking mit Expeditionscharakter. Die Tour ist wesentlich schwieriger als z. B. unsere Annapurna-Umrundung. Sie ist nur für geübte, schwindelfreie Bergsteiger mit guter Trittsicherheit und ausgezeichneter Kondition geeignet.

Die Route verläuft anfangs über sowohl einfache, aber auch steile Bergpfade, die manchmal sehr ausgesetzt sind. Klettertechnisches Können ist jedoch nicht erforderlich. In den höheren Lagen führt die Route über wegloses Gelände, hier ist trittsicheres Gehen sehr wichtig. Sie wandern täglich 3 - 8 Std. (meist 5 - 6 Std.) in mäßigem Tempo und legen in den am Weg liegenden Dörfern Pausen ein. Die erforderliche Tagesleistung hält sich zwar durch ausgewogene Etappeneinteilung (besonders bei den Aufstiegsstrecken) in Grenzen, doch ist diese Leistung über etliche Tage zu erbringen. Das setzt viel körperliche Ausdauer voraus. Auch in psychischer Hinsicht wird einiges von Ihnen verlangt, da Sie 12 Tage in teils abgelegenen Gebieten unterwegs sind. Im Aufstieg sind an mehreren Tagen bis zu 900 Höhenmeter zu meistern, am Abstiegstag vom Dhampus-Pass 1.700 Meter.

Bitte bedenken Sie: Die fakultative Besteigung des Dhampus Peak (ca. 1.000 Höhenmeter) ist eine anspruchsvolle Hochtour und setzt ausgezeichnete Kondition und Hochtourenerfahrung (Westalpen) voraus. Nur für die Gipfelbesteigung benötigen Sie die in der Ausrüstungschecklisteliste genannte Hochtourenausrüstung sowie mindestens bedingt steigeisenfeste, warme Bergschuhe mit darauf angepassten Steigeisen. Falls Sie den Gipfel nicht besteigen möchten, genügt die übliche Bergtouren-Ausrüstung. Die Gehzeit für die Besteigung des Island Peak kann je nach Gegebenheiten und Wetter bis zu 12 Stunden betragen und ist von vielen Faktoren abhängig wie u.a. den Bedingungen am Berg und dem Befinden der Gruppenteilnehmer. Es bleibt dem Reiseleiter/der Reiseleiterin vorbehalten, die Entscheidung vor Ort zu treffen, ob der Gipfel bestiegen werden kann.

Selbst ohne Gipfelbesteigung ist der Tourenabschnitt French Col - Dhampus-Pass - Marpha sehr fordernd aufgrund der großen Höhe, in der Sie sich mehrere Tage aufhalten und der Länge der Etappen. Ist der French Col mal überschritten, gibt es keine Möglichkeit umzukehren und ein weiterer hoher Pass - Dhampus Pass (5.250 m) - muss überschritten werden, dann folgen einige Stunden in stetigen Auf- und Ab immer auf der Höhe von ca. 5.000 m, bevor es an den Abstieg nach Marpha geht. Berücksichtigen Sie bitte, dass die ungewohnte Höhe hohe Anforderungen an den Organismus stellt. Obwohl die Höhenanpassung durch den langen Anmarsch etwas erleichtert wird, sollten Sie dennoch bedenken, dass Sie von etwa 800 m (Pokhara) in Regionen über 5.000 m Höhe kommen. Sie verbringen drei Tage und zwei Nächte in dieser Höhe. Ihr Herz und Ihr Kreislauf müssen in Ordnung sein. Besonderns bei Vorerkrankungen an Herz und Lunge konsultieren Sie bitte unbedingt vor Reiseantritt Ihren Arzt / Ihre Ärztin. Unterschätzen Sie bitte nicht die große Höhe, in der Höhenkrankheit durchaus auftreten kann. Wir bitten Sie daher - vor allem am Anfang der Tour - unbedingt langsam und stetig zu gehen. Trainieren Sie vor Reiseantritt Ihre Ausdauer durch Bergtouren und durch spezielles Konditionstraining.

Während des Trekkings werden Sie von einer Begleitmannschaft betreut, die sich um das Gepäck kümmert, die Zelte auf- und abbaut, kocht und serviert. Sie selbst müssen nur das Notwendigste (Regenschutz, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, evtl. Lunchpaket, usw.) in Ihrem Tagesrucksack tragen

das restliche Gepäck wird von Trägern transportiert. Bitte haben Sie Verständnis und stellen Sie keine allzu hohen Ansprüche, wenn das Essen mit der Zeit etwas einseitig wird. Da unterwegs nur selten Frischwaren (Brot, Fleisch, Gemüse) eingekauft werden können, muss für die Dauer des Trekkings fast die gesamte Verpflegung mitgenommen werden.

Profil: Sehr anspruchsvolles Trekking für geübte, trittsichere und schwindelfreie Bergsteiger mit sehr guter Kondition

teils steile und ausgesetzte Pfade.

Wichtige Hinweise: Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Geduld, Toleranz und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen, doch können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Zur „Black List" der innernepalesischen Fluggesellschaften Wir weisen Sie darauf hin, dass die EU im Dezember 2013 alle nepalesischen Fluggesellschaften auf ihre so genannte „blacklist" gesetzt hat. Dies bedeutet, dass keine nepalesische Fluggesellschaft derzeit eine Genehmigung erhalten würde, auf einem europäischen Flughafen zu landen. Nach unseren Recherchen ist der Hintergrund dieser Maßnahme der Plan der Nepal Airlines, den Flugbetrieb nach Europa mit einer veralteten chinesischen Verkehrsmaschine aufzunehmen – die EU hat hier ein klares Zeichen gesetzt, das sie dies nicht zulassen würde.

Für die Inlandsflüge in Nepal hat dies keine weiteren rechtlichen Auswirkungen, da auch weiterhin die gleichen Fluggesellschaften die Inlandsflüge betreiben wie bisher. Vorzugsweise setzen wir die Gesellschaften Buddha Air, Yeti Airlines und Tara Air ein, die eine separate Sicherheits-Prüfung einer englischen Prüfgesellschaft durchlaufen haben.

Wir unterstützen die Maßnahme der EU, da sie den Druck auf die nepalesischen Flugbehörden verstärkt. Seit Jahren kämpfen wir dafür, die Sicherheitseinrichtungen in den kleinen Gebirgsflughäfen zu verbessern, wir haben Vorschläge eingereicht und auch finanzielle Unterstützung angeboten. Wir hoffen nun, dass sich die Behörden endlich bewegen und auch unsere vorgeschlagenen Maßnahmen zeitnah umsetzen werden. Sobald sich die Einschätzung der EU ändert, werden wir unsere Informationen und Maßnahmen entsprechend anpassen.

Flugverspätungs- und Flugausfall-Risiko in Nepal

Gelegentlich kommt es witterungsbedingt zu Verspätungen oder Ausfällen der Linienflüge innerhalb Nepals. Dies liegt außerhalb unseres Einflussbereiches. Geduld und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Sofern möglich, wird unsere Partneragentur die Gruppe über Land zum Trekkingstart hin / vom Trekkingziel zurück befördern. Falls dies nicht möglich ist, versucht unsere Partneragentur einen Helikopter zu chartern, um das geplante Programm dennoch durchführen zu können. Ihr Kostenanteil beträgt dann unter Verrechnung des eingesparten Linienfluges ca. 450 – 500 US$ und ist direkt vor Ort in Kathmandu an die Partneragentur zu zahlen – in Euro oder US$ bzw. mit Kreditkarte (plus Disagio).

Wer den Mehrkosten für einen Helikopterflug nicht zustimmt, hat nur die Möglichkeit, vor Ort auf eigene Kosten bis zum nächstmöglichen Linienflug zu warten und der Gruppe auf dem Trekking nachzugehen bzw. nach dem Trekkingende den internationalen Rückflug vor dem geplanten Rückflugtag gegen Gebühr umbuchen zu lassen.

Zusätzliche LeistungenPreis in €
Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzeltzuschlag350,-

BUCHEN / VORMERKEN

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info@twkmzh.com