Nepal - Annapurna-Umrundung: das klassische Lodge-Trekking

Highlights

* 15-tägiges Lodge-Trekking im Herzen der Annapurna-Region
* Umrundung der Annapurna auf der klassischen Route
* Durch das buddhistisch geprägte Tal des Marsyandi-Flusses
* Überschreitung des 5.416 m hohen Thorong-Passes
* Wanderung durch die Kali Gandaki-Schlucht – Route fernab der Straße
* Blick auf die 8.000er Manaslu, Annapurna und Dhaulagiri
* Eine Reise ohne Inlandsflüge in Nepal

Die Annapurna Umrundung ist ein Klassiker und zählt immer noch zu den beliebtesten Touren unseres Nepal- Programms. Kein Wunder, denn es ist immer noch eine der schönsten Trekkingrouten! Wo es Sinn macht, nutzen wir die neu enstandene Infrastruktur und fahren auch einmal ein Stück auf der Straße. Im Marsyandi-Tal wandern Sie nur kurze Abschnitte auf breiteren Schotterwegen. Die eigentliche "Straße" auf der anderen Flussseite beeinträchtigt das Trekkingerlebnis nicht. So wandern Sie ab Bhulbule das subtropische Tal des Marsyandi-Flusses hinauf, durch Reisfelder und Bambuswälder; immer wieder begegnen Ihnen Muli-Karawanen. Lodges entlang des Weges bieten angenehm schattige Rastplätze und Sie können sich bei einer Rara-Nudelsuppe stärken. Je weiter Sie das Tal hinauf kommen, umso mehr ändert sich das Szenario: Sie kommen vorbei an Manimauern, Schreinen und Gebetsmühlen – Zeichen des Buddhismus. Im Hochtal von Manang legen Sie einen Pausentag ein. Dann geht es weiter stetig bergan. Schließlich ist es geschafft – Sie haben den 5.416 m hohen Thorong La (La = Pass) gemeistert. Hunderte von Gebetsfahnen flattern im Wind. Hängen auch Sie Ihre Fahnen in den Wind, damit die guten Wünsche, die darauf gedruckt sind, in den Himmel getragen werden. Über den berühmten Pilgerort Muktinath erreichen Sie das Tal des Kali Gandaki, der sich tief zwischen den Gipfeln des Dhaulagiri und der Annapurna eingeschnitten hat. Die Etappe von Kalopani nach Tatopani legen Sie mit Jeeps zurück. Während der restlichen Zeit des Trekkings sind Sie jedoch abseits der Straße unterwegs, so dass das Natur- und Bergerlebnis nicht beeinträchtigt ist. Über die hübschen Gurung-Dörfer Ghandrung und Birethanti kehren Sie nach Pokhara zurück.

Reiseverlauf

1. Tag Anreise

Abends Linienflug mit Oman Air von Frankfurt über Maskat nach Kathmandu.

Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;

2. Tag Ankunft in Kathmandu

Ankunft in Kathmandu und Transfer mit unserer örtlichen Hauser-Reiseleitung zum Hotel in Kathmandu. Je nach Ankunftszeit des Gruppenfluges und individueller Flüge ist noch Gelegenheit zu einem ersten Stadtbummel durch Thamel oder durch die Altstadt von Kathmandu. Beim gemeinsamen Abendessen besprechen wir die Unternehmungen der folgenden Tage.

Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel

3. Tag Besichtigung Kathmandu und Swayambunath

Am Vormittag besichtigen wir mit unserer Reiseleitung die historische Altstadt von Kathmandu. Wir bummeln durch das Einkaufsviertel Thamel und durch belebte Bazarstraßen zum größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode. Rund um den Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen; harmonisch wirken das warme Rostrot der Ziegeln und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten Balken aus braunschwarzem Salbaumholz.

Am Nachmittag spazieren wir zu Fuß hinauf nach Swayambunath. Der dortige Stupa gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten und erhebt sich auf einem aussichtsreichen Hügel über das Kathmandu-Tal. 365 Pilgerstufen führen uns vom Fuß des „Affentempels" immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa mit den zahlreichen umliegenden Gedenkschreinen und Tempeln. Viele Affen springen in den Bäumen, zwischen den Statuen und den Tempelanlagen umher.

Abstieg: 0m; Hotel [F]

4. Tag Fahrt von Kathmandu über Besisahar nach Jagat

Auf unserer 6- bis 7-stündigen Fahretappe im Kleinbus (ca. 200 km) überqueren wir zuerst den 1.500 m hohen Thankot-Pass, ehe es in vielen Serpentinen ins Trisuli-Tal hinabgeht. Die teils immer noch holprige, teils modern ausgebaute Straße folgt dem Fluss durch ständig wechselnde Szenerien bis Mugling. Von dort folgen wir dem Marsyandi Khola talaufwärts bis Besisahar (ca. 750 m).

Hier steigen wir in einen lokalen Bus oder in Jeeps um und fahren über eine Schotterpiste durch das Marsyandi-Tal über Bhulbhule (ca. 850 m) bis nach Jagat. Schon auf unserer Fahrt durch kleine Siedlungen und Terrassenfelder gewinnen wir einen ersten Eindruck vom dörflichen Leben der Gurung-Bevölkerung. Unterwegs bieten sich weite Ausblicke auf die glänzenden Schneegipfel des Manaslu und Annapurna Himal. Über den Ort Ngadi und das Dorf Bahundanda (ca. 1.250 m) fahren wir talaufwärts. Zwischen Manaslu und Annapurna hat sich der Marsyandi eine sehr tiefe Schlucht gebahnt. Mitunter ist nur das Getöse des Wassers zu hören, der Fluss aber nicht zu sehen. Schließlich erreichen wir über Syange unsere Lodge in Jagat (ca. 1.200 m), das an einem bewaldeten Berghang liegt.

Fahrzeit: 8-9h; Lodge [FMA]

5. Tag Jagat - Chamje - Dharapani

Am Morgen starten wir unser Trekking in Jagat. Je weiter wir flussaufwärts gehen, desto auffälliger sind die Merkmale dieses buddhistisch geprägten Kulturkreises - z. B. die aus Stein erbauten Häuser mit ihren flachen Dächern. Die Vegetation wird weniger subtropisch. Im Talgrund durchwandern wir die tief eingegrabene Schlucht. Zwischen dem Dorf Chamje und unserem Ziel Dharapani (ca. 1.900 m) queren wir den Fluss mehrmals auf stabilen Hängebrücken.

Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 200m; Lodge [FMA]

6. Tag Latamarang - Chame

Wir halten uns am linken Ufer des Marsyandi, kommen durch kleine Dörfer und Siedlungen. Bei unserer Mittagspause in Timang haben wir einen schönen Blick auf das ganze Manaslu Massiv. Nach der Mittagspause geht es in stetigem Auf und Ab bis zum ca. 2.650 m hoch gelegenen Verwaltungsort Chame. Dort gibt es viele kleine Läden, die fast alles anbieten, was das Trekker-Herz begehrt.

Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 250m; Lodge [FMA]

7. Tag Bharatang - Pisang

Wir halten uns zuerst noch auf der rechten Talseite und wandern über Bharatang (ca. 2.900 m) weiter. Wieder am linken Flussufer geht es durch lichten Fichten- und Föhrenwald bergan. Wenn wir aus dem engen Tal zum Ort Pisang (ca. 3.200 m) hinaufgehen, eröffnet sich eine herrliche Aussicht auf die imposante Gipfelsilhouette der Annapurna II und den Pisang Peak (6.091 m). Nachmittags können wir im Ortsteil Upper Pisang (ca. 3300 m) das buddhistische Kloster besuchen. Dort stehen wir der Annapurna direkt gegenüber - ein fantastischer Blick!

Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 150m; Lodge [FMA]

8. Tag Ghyaru - Braga - Manang

Wir folgen dem Pfad auf der östlichen Seite des Flusses, wandern durch schönen Nadelwald und vorbei an einem grünen Weiher. Dann geht es in Serpentinen in ca. 1,5 - 2 Stunden hinauf nach Ghyaru (ca. 3.600 m). Von dort folgen wir für 2 Std. einem Höhenweg, von dem sich prächtige Aussichten auf den Annapurna Himal bieten, bis zum traditionellen Dorf Ngawal. Unter uns liegt in einer Hochebene, wo Schaf- und Ziegenherden weiden, die Flugpiste von Hongde (ca. 3.350 m). Der Abstieg führt uns nach Braga. Hier können wir eine Kaffepause einlegen, denn in der "German Bakery" gibt es fantastischen Apfelkuchen! Gestärkt wandern wir das letzte Stück bis zum Verwaltungszentrum Manang (ca. 3.500 m), ein hübsches Bergdorf mit engen Gassen und dicht gedrängten Flachdachhäusern. Es liegt oberhalb eines Gletschersees, der von den Schmelzwassern der Gangapurna und Annapurna III gespeist wird.

Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 400m; Lodge [FMA]

9. Tag Pausen- und Ausflugstag in Manang

Wir bleiben in Manang und können eine Wanderung hinauf zum Chongkor View Point machen. Von dort haben wir einen wunderbaren Ausblick auf das gesamte Hochtal von Manang und stehen direkt der Annapurna und Gangapurna gegenüber. Anschließend steigen wir wieder hinab ins Tal und können am Talgrund entlang bis Braga wandern, um das dortige kleine Kloster zu besuchen und eventuell noch einmal Kaffee und Kuchen in der German Bakery zu genießen! Anschließend wandern wir zurück nach Manang.

Lodge [FMA]

10. Tag Manang - Khangsar - Thare Gompa

Von Manang aus wandern wir heute Vormittag abseits der üblichen Trekkingrouten und entdecken „Neuland". Kurz oberhalb von Manang fließen der im Thorong-Gebiet entspringende Jharsang oder Kone Khola und der nahe dem Tilicho-See entspringende Khangsar Khola zusammen und bilden den Marsyandi Khola. Unsere Route verläuft hinein ins Hochtal des Khangsar, bis wir nach gut 3 Stunden unsere Lodge in Khangsar (ca. 3.750 m), das einzige Dorf in diesem Seitental, erreichen.

Am Nachmittag ist Zeit zum Ausruhen und Akklimatisieren. Wer möchte, kann eine weitere Stunde taleinwärts gehen zur sehr alten Sakya-Kloster Thare (ca. 3.800 m) und auf gleichem Weg wieder zurückkehren. Von Thare aus verläuft ein Trekkingpfad weiter bergauf bis zum Tilicho-See (4.920 m) und über den Mesokanto-Pass hinab nach Jomosom.

Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 100m; Lodge [FMA]

11. Tag Khangsar - Yak Kharka

Morgens kehren wir von Khangsar auf einer kürzeren Route wieder ins Kone-Tal oberhalb von Manang zurück. Unser Weg führt nun nordwärts im Kone-Tal in Richtung Thorong La. Weidenbüsche und Strauchwacholder prägen die Strecke durch die alpine Landschaft. Lange begleitet uns noch ein grandioser Blick auf das Hochtal von Manang mit der Annapurna-Gruppe, und im Hintergrund erscheint nochmal der Manaslu! Vorbei an Sommersiedlungen wandern wir zum Weiler Yak Kharka, wo wir in ca. 4.100 m Höhe in einer einfachen Lodge übernachten. Es empfiehlt sich, heute und auch morgen Nachmittag evtl. in der Umgebung der Lodges nur ein bisschen spazieren zu gehen und sich ansonsten auszuruhen und auf größere Wanderungen zu verzichten. Das kommt der weiteren Höhenanpassung zugute, so dass wir dann für die Königsetappe - die Überquerung des Thorong - La fit sind und den Tag genießen können.

Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 350m; Lodge [FMA]

12. Tag Churi Lattar - Thorong Phedi

Über das letzte kleine Dorf Churi Lattar (ca. 4.150 m) kommen wir nach Thorong Phedi (ca. 4.450 m), der letzten einfachen Unterkunft vor dem Thorong La. Vor unserer „Königsetappe" sind wir nur einen halben Tag unterwegs, können den Rest des Tages also ausruhen und Energie tanken.

Gehzeit: 4h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 100m; Lodge [FMA]

13. Tag Thorong La - Muktinath

Der anstrengendste Teil der Tour steht bevor: die Überquerung des Thorong La. Heute müssen wir die lange Etappe bis Muktinath bewältigen. Noch vor Tagesanbruch geht es mit Stirnlampen los. Der Weg führt in Serpentinen über steiniges Gelände hinauf zu einer großen Seitenmoräne. Seit Jahrhunderten wird dieser Weg von den Einheimischen zu Fuß und zu Pferd benutzt. Es ist sehr wichtig, langsam und stetig zu gehen. Erschwerend können sich die Höhe und möglicher Schneefall auswirken. Je nach Kondition, Höhenanpassung und Wetter benötigen wir 4 - 6 Std. für die 1.000 Höhenmeter, bevor wir auf der mit Steinpyramiden und flatternden Gebetsfahnen geschmückten Passhöhe (5.416 m) stehen. Bei gutem Wetter bietet sich uns ein prachtvolles Panorama. Auf beiden Seiten des Passes thronen schneebedeckte 6.000er. Der Abstieg verläuft erst gemächlich, dann steiler bergab. Über Geröllfelder erreichen wir den Beginn des Hochtales und wandern über den begrünten Talboden nun hinab nach Muktinath (ca. 3.700 m). Über 1.700 Höhenmeter geht es bergab, bis wir nach ca. 3 - 4 Std. in einer Lodge im berühmten Pilgerort eintreffen. Je nach Verhältnissen kann die Gehzeit heute auch länger sein.

Gehzeit: 9-12h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1750m; Lodge [FMA]

14. Tag Kagbeni - Jomosom - Marpha

Wir wandern über Dzong, ehemals Hauptort dieser Region, hinab nach Kagbeni (ca. 2.800 m), oberhalb des Kali Gandaki-Flusses. Eine trutzige Gompa, Steinhäuser und dunkle, verwinkelte Gassen kennzeichnen das mittelalterliche Dorf. Bei gutem Wetter leuchten die schneebedeckten Gipfel der Tilicho- und Nilgiri-Gruppe und die Pyramide des Dhaulagiri. Wir besichtigen das Dorf, bevor wir mit Jeeps auf einer Schotterposte talwärts bis Jomosom fahren. Von hier wandern wir in ca. 2 Stunden bis nach Marpha (ca. 2.650 m). Die Flachdachhäuser im Dorf sind dicht aneinander gebaut und mit Holzschnitzarbeiten verziert. Das Leben der Bewohner spielt sich in den oft prächtig angelegten Innenhöfen ab; von außen gleichen die Bauten Festungen. Die Gebäude bieten auch Schutz vor den heftigen Winden, die durch das enge Tal brausen.

Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 1h; Abstieg: 1000m; Lodge [FMA]

15. Tag Marpha - Kalopani

Hinter Marpha lohnt ein Abstecher über die Hängebrücke hinüber nach Chairo, einer tibetischen Flüchtlingssiedlung mit kleiner Gompa. Auf dem weniger begangenen Weg an der Ostseite des Flusses, mit tollen Ausblicken zur Dhaulagiri-Kette, wandern wir bis zum Ort Sauru, wo wir eine kleine Mittagspause machen. Bei klarem Wetter bieten sich immer wieder herrliche Aussichten auf die gewaltigen Steilwände des Dhaulagiri im Westen und auf den Nilgiri im Osten. Kurz hinter Sauru verengt sich das weite Kali Gandaki-Tal, und abrupt lassen die starken Winde nach. Über Kokethanti erreichen wir Kalopani (ca. 2.500 m). Hier sind wir nun genau an der Stelle zwischen den Achttausendern Dhaulagiri und Annapurna, die das tiefste Tal der Welt markiert.

Gehzeit: 5h; Abstieg: 150m; Lodge [FMA]

16. Tag Tatopani - Sikha

Per Jeeps oder Bus fahren wir nun die Kali Gandaki-Schlucht hinab bis Tatopani (ca. 1.200 m). Das Klima ist hier schon subtropisch. Der lang gezogene Ort mit vielen Unterkünften verdankt seinen Namen den in der Nähe im Fluss-Schotter sprudelnden heißen Quellen: Im Quellbereich locken steinerne Wasserbecken - inzwischen bei Einheimischen und Touristen so beliebt zum Entspannen und Auftanken, dass wir hoffentlich noch Platz finden. Am Nachmittag queren wir hinter Tatopani ein letztes Mal den Kali Gandaki über eine große Stahlseilbrücke und verlassen die gewaltige Schlucht in Richtung Nordosten. Von der Mündung des Ghar Khola wandern wir taleinwärts Richtung Ghorapani-Pass und kommen beim Anstieg durch abwechslungsreich bewirtschaftetes Land mit einzelnen Gehöften und kleinen Orten. Nach einem steilem Aufstieg erreichen wir die Siedlung Ghara und gelangen nach Sikha (ca. 1.950 m).

Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 1-2h; Aufstieg: 750m; Lodge [FMA]

17. Tag Sikha - Ghorapani - Poon Hill

Über Chitre (ca. 2.400 m) erreichen wir das Passdorf Ghorapani (ca. 2.850 m). Wer möchte, kann schon zur Abendstimmung in ca. 45 Min. auf den 3.200 m hohen Poon Hill aufsteigen. Ein grandioser Panoramablick umfasst die Eisflanken der Dhaulagiri-, Annapurna- und Manaslu-Gruppe. Der Sonnenuntergang kann spektakulär sein.

Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 0m; Lodge [FMA]

18. Tag Poon Hill - Deorali - Ghandrung

Wer möchte, kann auch zum Sonnenaufgang auf den 3.200 m hohen Poon Hill aufsteigen. Zum Frühstück sind wir zurück in Ghorapani. Dann geht es weiter auf einem aussichtsreichen Kammweg zum Weiler Deorali (ca. 3.100 m). Nach dem Mittagessen steigen wir auf schmalen Pfaden in den Rhododendron- und Bambus-Dschungel zu den Häusern von Banthanti ab, um bald danach im Urwald emporzugehen nach Thadapani (ca. 2.700 m). Zuletzt geht es steil hinab nach Ghandrung (ca. 2.000 m).

Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 1300m; Lodge [FMA]

19. Tag Ghandrung - Birethanti - Nayapul - Busfahrt nach Pokhara

Das Streudorf ist dank seiner hervorragenden Lage im Angesicht von Annapurna-Süd, Hiunchuli und Machhapuchare ein beliebter Etappenort. Nach einem hoffentlich stimmungsvollen Sonnenaufgang in Richtung Annapurna Sanctuary können wir einen Bummel durch das weitläufige Gurung-Dorf machen. Nun steigen wir am Westhang des Modi Khola-Tales ab und erreichen über den Ort Khimche (ca. 1.600 m) den Talboden. Bald sind wir im gepflegten und blumengeschmückten Dorf Birethanti (ca. 1.000 m). Nach der Mittagsrast queren wir die Stahlseilbrücke über den rauschenden Modi Khola und treffen flussabwärts auf die Straße bei Nayapul. Spätnachmittags erreichen wir per Bus über den 1.700 m hohen Khare-Pass unser Hotel in Pokhara. Falls die Zeit reicht, können wir noch einen Bummel an der „Lakeside" machen.

Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 1000m; Hotel [FM]

20. Tag Rückfahrt nach Kathmandu

Morgens starten wir unsere sieben- bis achtstündige Fahrt zurück nach Kathmandu und beziehen die Zimmer in unserem Stadthotel.

Fahrzeit: 7-8h; Fahrstrecke: 210km; Hotel [F]

21. Tag Besuch Patan, Pashupatinath und Bodnath

Dieser Tag steht zur freien Verfügung, um mit Ihrer Reiseleitung (fakultativ) oder individuell Ausflüge und Besichtigungen im Kathmandu-Tal unternehmen zu können. Wir empfehlen den Besuch von Patan, Pashupatinath und Bodnath.

Am Vormittag besichtigen wir die Königsstadt Patan. Patan gilt als Wiege der Kunst , Zentrum der Newar-Architektur und Handwerkerstadt. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes. Der Besuch der Innenhöfe kostet extra Eintritt; im Königspalast gibt es auch ein Museum und ein schönes Gartenrestaurant. In den verwinkelten Gassen entdecken wir weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den buddhistischen Mahabaudha („Tempel der 1000 Buddhas") und die hinduistische, fünfgeschossige Kumbeshvar-Pagode.

Am Nachmittag besuchen wir zuerst Pilgerstätte Pashupatinath. Für Hindus ist es der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien hier her (wie in 2014 der Premierminister Indiens), um Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt wird, zu huldigen. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von einer Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen Handlungen ausführen.

Nun geht es nach Bodnath, zum religiösen Zentrum der in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes, über deren Terrasse wir „im Uhrzeigersinn" pilgern. Der gesamte Bereich um den 40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen neuen Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre. Falls möglich werfen wir einen Blick in die reich geschmückte ältere Gompa westlich des Stupa, in der eine überlebensgroße Statue des Maitreya-Buddha thront.

Spät nachmittags lebt hier das Leben Tibets auf; viele Mönche und Nonnen umrunden den Stupa oder machen im Innenhof Niederwerfungen. Von einem der schönen Terrassenrestaurants kann man dem Treiben zuschauen und auch das Abendessen bei toller Aussicht einnehmen.

Abends können wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem Restaurant treffen.

[F]

22. Tag Rückflug nach Deutschland

Früh morgens erfolgt unser Transfer zum Flughafen für den Rückflug mit Oman Air über Maskat nach Deutschland mit Ankunft abends.

Flüge, Verlängerungen und Bausteine in Nepal Für unsere Reisetermine haben wir meist ein Flugkontingent ab/bis Frankfurt nach Kathmandu und zurück vorreserviert. Selbstverständlich bieten wir Ihnen auch Flüge ab anderen Flughäfen oder mit anderen Fluggesellschaften an. Bitte teilen Sie uns Ihre Wünsche mit. Die Umbuchung Ihres Gruppenfluges auf einen anderen Abflughafen z.B. ab/bis München kostet je nach Verfügbarkeit ab € 30.

Gerne können Sie Ihre Nepal-Reise mit einem Aufenthalt in Kathmandu, im Kathmandu-Tal oder in Pokhara verlängern. Wir beraten Sie gerne. Zu empfehlen ist auch ein viertägiger Baustein mit dem Chitwan Nationalpark ab Pokhara oder Kathmandu (Preis ab 2 Personen im DZ ab € 390 p.P. , EZ für € 90 , für nur 1 Person € 510 ; Unterkunft mit Vollpension im Rhino Residency Resort oder im Into The Wild Eco Resort; naturkundliches Programm) mit zusätzlich nötiger letzter Übernachtung in Kathmandu vor dem Heimflug.

Generelle Hinweise

Charakter der Tour und Anforderungen

Bei diesem Trekking handelt es sich um eine anspruchsvolle Tour für geübte Bergwanderer. Die Tagesetappen stellen technisch keine besonderen Anforderungen dar und schwanken zwischen 4 - 8 Stunden Gehzeit bei mäßigem Tempo. Sehr gute Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände) werden vorausgesetzt. Achten Sie beim Trekking bitte auf langsames und stetiges Gehen, besonders am Anfang der Tour, wenn der Organismus sich an die veränderten Verhältnisse (Klima, Schlaf- und Essgewohnheiten) anpasst. Die Gefahr einer Höhenkrankheit, die zum Abbruch der Tour führen kann, ist nicht zu unterschätzen. Konsultieren Sie vor Reiseantritt bitte Ihren Arzt und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen. Wir empfehlen Ihnen, sich für diese Tour konditionsmäßig durch Waldläufe, ausgedehnte Wanderungen, etc. vorzubereiten.

Die Route verläuft auf Bergpfaden und Handelswegen, die die Dörfer miteinander verbinden. Wegen seiner Höhe und eventuell schwierigen Wetterbedingungen darf der Thorong La (5.416 m) nicht unterschätzt werden und kann die Überquerung auch 10 bis 12 Stunden Gehzeit in Anspruch nehmen. Von Dezember bis März kann hier Schnee liegen, auch in anderen Monaten sind plötzliche Schnee-Einbrüche und Stürme möglich. Die Tagesetappen sind recht ausgewogen, die Leistung muss aber über einen langen Zeitraum erbracht werden. Das erfordert körperliche und psychische Belastbarkeit sowie Gemeinschaftsgeist. Die zurückgelegten Höhenunterschiede erreichen an manchen Tagen im Auf- oder Abstieg bis zu 1.300 m

am Thorong La sind an einem Tag 1.000 m im Auf- und 1.750 m im Abstieg zu meistern. Einheimische Träger besorgen den Transport des Hauptgepäcks, so dass Sie nur das Notwendigste für den Tag (Regenschutz/Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.) in Ihrem Rucksack tragen und sich den Landschaftseindrücken „unbeschwert" widmen können.

Bitte beachten Sie: Der genannte Einzelzimmerzuschlag basiert auf einer Mischkalkulation. In den Hotels stehen Einzelzimmer zur Verfügung. Die Kapazitäten in den Lodges während des Trekkings sind begrenzt, daher können Einzelzimmer nur je nach Verfügbarkeit vor Ort vergeben werden. Gegebenenfalls teilen Sie hier das Zweibettzimmer mit einem anderen Gruppenmitglied.

Profil: Sehr abwechslungsreiche Trekkingroute und eine der schönsten Touren im Himalaya

vom grünen Tiefland bis zu den Gletschern

Wandererfahrung und gute Kondition erforderlich.

Wichtige Hinweise: Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Geduld, Toleranz und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen, doch können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Zusätzliche LeistungenPreis in €
Einzelzimmerzuschlag220,-
ZUSATZ-Reiseschutz-Paket: Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung55,-

BUCHEN / VORMERKEN

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